MMW - Fortschritte der Medizin

, Volume 160, Supplement 1, pp 20–20 | Cite as

Reha-Anträge jetzt extrabudgetär vergütet

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AUS DER PRAXIS VON HAUSARZT ZU HAUSARZT
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_ Der Bewertungsausschuss hat in seiner 415. Sitzung beschlossen, dass Anträge für eine medizinische Rehabilitation zulasten der GKV extrabudgetär vergütet werden. Bisher haben die Kassen diese Leistung im Rahmen der gedeckelten Gesamtvergütung bezahlt. Die neue Regelung gilt ab dem nächsten Quartal, also ab dem 1. April 2018.

MMW-KOMMENTAR

Betroffen ist die Leistung nach der Nr. 01 611 EBM, die Verordnung medizinischer Rehabilitation unter Verwendung des Formulars nach Muster 61. Sie bringt jetzt ein festes Honorar von 32,18 Euro. Eine früher erforderliche Genehmigung der KV für diese Verordnung ist seit der Änderung der Rehabilitationsrichtlinie am 1. April 2016 entfallen. Wichtig ist, dass auch die anfallenden Kosten extrabudgetär erstattungsfähig sind. Für das Porto steht z. B. die Nr. 40 120 zur Verfügung, die 55 Cent einbringt. Kopierkosten können nach Nr. 40 144 pro Seite mit 13 Cent geltend gemacht werden, da der Antrag zwecks Genehmigung dem Medizinischen Dienst vorgelegt wird und es sich somit um konsiliarärztliche Tätigkeit handelt.

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