MMW - Fortschritte der Medizin

, Volume 154, Issue 19, pp 6–6

Mit Gicht ist gut Kirschen essen!

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DOI: 10.1007/s15006-012-1311-9

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EO MMW - Fortschritte der Medizin (2012) 154: 6. doi:10.1007/s15006-012-1311-9
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Schmerzhafte Gichtattacken ließen sich in einer US-Studie mit 633 Gichtpatienten deutlich reduzieren, wenn die Patienten vorbeugend bis zu zweimal täglich eine Handvoll Kirschen aßen.

Das Risiko einer Gichtattacke sank um 35%, wenn die Teilnehmer an den zwei vorangegangenen Tagen Kirschen gegessen hatten. Noch stärker war der Effekt von Kirschextrakt, hier nahm das Risiko um 45% ab. Die Wirkung ließ sich mit zunehmender Menge der roten Früchtchen steigern, optimal schienen ein bis zwei Portionen täglich à etwa 10–12 Kirschen. Auch bereits medikamentös behandelte Patienten profitieren offenbar von der Zusatzdosis Steinobst: Das Risiko einer Gichtattacke sank am meisten, nämlich um 75%, wenn zusätzlich zur Allopurinoltablette Kirschen gegessen wurden.

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© Urban & Vogel 2012

Authors and Affiliations

  • EO

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