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CAR-T-Zell-Therapie mit Axicabtagen-Ciloleucel

Mehr Sicherheit mit Toxizitätsmanagement

Ein adäquates Management hat das Potenzial, die Toxizität einer Behandlung mit Axicabtagen-Ciloleucel (Axi-Cel) zu reduzieren.

Die Behandlung mit CAR("chimeric antigen receptor")-T-Zellen kann schwerwiegende Nebenwirkungen wie ein Zytokin-Freisetzungs-Syndrom (CRS) und Neurotoxizitäten (NE) hervorrufen.

In einer nicht randomisierten Sicherheitskohorte (Kohorte 4) der ZUMA-1-Studie wurde der Effekt eines frühen Steroid- und Tocilizumab-Einsatzes auf das Auftreten dieser unerwünschten Therapieereignisse unter Axi-Cel (Yescarta®) bei 41 mehrfach vorbehandelten Patienten mit refraktärem/rezidivierendem großzelligem B-Zell-Lymphom geprüft [Topp M et al. ASH. 2019;Abstr 243]. Die Patienten erhielten ab einem CRS Grad 1, das sich unter einer unterstützenden Therapie nach drei Tagen nicht gebessert hatte, Tocilizumab und Kortikosteroide, bei NE vom Grad 1 zunächst Kortikosteroide allein. Ab Nebenwirkungen vom Grad 2 wurden in beiden Fällen Tocilizumab und Steroide gegeben.

In der Kohorte 4 erhielten mit 73 % und 76 % erwartungsgemäß mehr Patienten Steroide als in den Kohorten 1 und 2 (27 % und 43 %). "Dennoch waren die kumulative Steroiddosis und die Gesamtzahl an verabreichten Steroiddosen in Kohorte 4 letztendlich niedriger als in den Kohorten 1 und 2", informierte Max Topp, Würzburg. Der frühe Steroideinsatz habe die Rate der CRS und NE Grad ≥ 3 in der Kohorte 4 gegenüber den Zulassungskohorten numerisch verringern können (2 vs. 13 % und 17 vs. 28 %).

Meet-the-Expert anlässlich der 61. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH); Orlando (FL)/USA, 7. Dezember 2019; Veranstalter: Gilead

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Correspondence to Dr. med. Silke Wedekind.

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Wedekind, S. Mehr Sicherheit mit Toxizitätsmanagement. InFo Hämatol Onkol 23, 54 (2020). https://doi.org/10.1007/s15004-019-7249-7

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