Advertisement

InFo Hämatologie + Onkologie

, Volume 22, Issue 3, pp 45–45 | Cite as

CAR-T-Zelltherapie

Zugang zu CAR-T-Zellen verbessern

  • Friederike Klein
onkologie aktuell
  • 23 Downloads

Die Therapie mit autologen T-Zellen, die gentechnisch mit einem chimären CD19-Antigenrezeptor (CAR) ausgestattet wurden, eröffnet Kindern und jungen Erwachsenen mit einer rezidivierten oder refraktären (r/r) akuten lymphatischen B-Zell-Leukämie neue Überlebenschancen. Auch die Ergebnisse der CAR-T-Zell-Therapie des r/r diffus-großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) haben zur Zulassung von zwei Präparaten geführt. Nun stehen weitere Studien an, um den optimalen Einsatz im Rahmen multimodaler Therapien zu definieren und das Konzept auf weitere Erkrankungen zu übertragen.

Für die notwendigen multizentrischen Studien brauchen Forschungszentren einen besseren und rascheren Zugang zur Herstellung der autologen Produkte, forderte Claudia Rössig, Münster. Inzwischen gibt es ein halbautomatisches System, das die Handarbeit bei der Herstellung der autologen Produkte verringert.

Die dezentrale Produktion von anti-CD19-CAR-T-Zellen zur Therapie von B-Zell-Erkrankungen wird jetzt in Berlin, Münster, Erlangen, Tübingen und München in einer Phase-I/II-Studie überprüft (https://www.clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03853616). An der Studie können Patienten mit r/r ALL und mit r/r Non-Hodgkin-Lymphomen teilnehmen.

Literatur

  1. Bericht vom International Symposium Acute Leukemias XVII vom 24. bis 27. Februar 2019 in MünchenGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • Friederike Klein
    • 1
  1. 1.

Personalised recommendations