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der junge zahnarzt

, Volume 10, Issue 1, pp 52–53 | Cite as

Der Stein der Weisen?

Zahnstein in BEMA und GOZ
praxis
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Der Stein der Weisen, lateinisch "lapis philosophorum", wurde vor über 2500 Jahren beschrieben und soll unedle Metalle in Gold und Silber verwandeln können.

Die Zahnsteinentfernung gehört zu den Alltagsaufgaben der zahnärztlichen Allgemeinpraxis. Sie ist eine der sogenannten delegationsfähigen Leistungen, die der Zahnarzt der entsprechend fortgebildeten zahnärztlichen Fachangestellten übertragen darf. Parodontalbehandlungen dürfen nach den Richtlinien der vertragszahnärztlichen Versorgung erst begonnen werden, wenn in der Vorbehandlungsphase der Zahnstein entfernt wurde. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Ab- und Berechnungsbestimmungen der Zahnsteinbeseitigung in BEMA und GOZ dargestellt und erläutert.

Die Entfernung von Zahnstein wird in der gesetzlichen Krankenversicherung restriktiv gehandhabt: Anders als in der GOZ ist die Maßnahme im BEMA nur auf Zähne beschränkt. Implantatsuprakonstruktionen oder Brückenglieder sind ausgenommen.

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