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ästhetische dermatologie & kosmetologie

, Volume 10, Issue 6, pp 47–47 | Cite as

Rückblick auf das 3. Mitteldeutsche Sklerotherapieseminar

Sklerotherapie besitzt großes therapeutisches Potenzial

  • Springer Medizin
infopharm
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Seit über 50 Jahren bereichert die Sklerotherapie mit Polidocanol das Behandlungsspektrum bei Krampfadern. Viel hat sich seither getan: So etabliert sich zusehends die ultraschallgesteuerte Schaumsklerosierung als Behandlungsoption bei großkalibrigen Varizen und insuffizienten Stammvenen. Parallel zu dieser Entwicklung wächst die Zahl vergleichender klinischer Studien und wissenschaftlicher Publikationen, die die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Sklerotherapie bei den unterschiedlichen Indikationen und Varizentypen belegen. Das ambulante minimalinvasive Verfahren gilt heutzutage laut Leitlinien nach wie vor als First-Line-Treatment bei Besenreisern und retikulären Varizen. Darüber hinaus bietet die Sklerotherapie eine schonende und kostengünstige Alternative zu chirurgischen Eingriffen bei Stamm-, Seitenast- und Rezidivvarizen sowie periulzerösen Venen.

Fortbildungen wie das Mitteldeutsche Sklerotherapieseminar ermöglichen es interessierten Ärzten, mit der Sklerotherapie zu starten oder bestehende Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. „Im Rahmen des letztjährigen Mitteldeutschen Sklerotherapieseminars haben die Teilnehmer fundiertes Wissen über die vielen unterschiedlichen Indikationen und Anwendungsmöglichkeiten von Polidocanol (Aethoxysklerol®) erworben und unter fachkundiger Anleitung praktische Erfahrungen mit der Sklerotherapie gesammelt“, so der Veranstaltungsleiter Dr. med. Tobias Hirsch, Internist und Angiologe von der Praxis für Innere Medizin und Gefäßkrankheiten, Halle (Saale). Nach einer Reihe informativer Vorträge wurde das Erlernte am zweiten Seminartag bei der Schaumherstellung und den Übungen an den Sklerotherapietrainern in die Tat umgesetzt. Mitorganisator Dr. med. Thomas Mattausch, Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin in Leipzig, zeigte außerdem live am Patienten einen vollständigen phlebologischen Untersuchungsgang mittels Gefäßultraschall, während Hirsch anschließend die Sklerotherapie an mehreren Patienten mit unterschiedlich ausgeprägten Varizen demonstrierte.

„Das positive Feedback von unterschiedlichsten Seiten bestätigt, dass unser Seminarkonzept den Wünschen und Bedürfnissen der Teilnehmer entspricht“, fasst Hirsch zusammen. „Wir werden es daher wie gewohnt beibehalten, aber selbstverständlich immer wieder auf den neuesten wissenschaftlichen Stand bringen[...].“

Literatur

  1. Nach Informationen von Kreussler PharmaGoogle Scholar

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Authors and Affiliations

  • Springer Medizin

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