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Journal für Ästhetische Chirurgie

, Volume 11, Issue 4, pp 216–222 | Cite as

Medical Apps – wer haftet bei Fehlern?

  • Ivo Bach
Medizinrecht
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Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wer unter welchen Voraussetzungen haftet, wenn ein Patient durch einen Fehler in einer Medical App einen Gesundheitsschaden erleidet. Diese Frage ist rechtlich nicht einfach zu beantworten, vor allem deshalb, weil nicht ganz klar ist, ob solche Apps als Produkte im Sinne unseres Produkthaftungsgesetzes einzustufen sind oder nicht.

Einführung

Der digitale Markt boomt, auch im Gesundheitswesen. Das gilt nicht nur für die Produktgruppe der sog. Wellness- oder Fitness-Apps, deren weltweites Volumen mittlerweile mehrere Milliarden Euro pro Jahr ausmacht, sondern auch für die kleinere Gruppe der medizinischen Apps im engeren Sinne. Auch deren Zahl und Verbreitung wächst seit Jahren, wenngleich der Markt hier natürlich deutlich kleiner ist als bei den Wellness Apps.

Dabei ist die Bandbreite bestehender und geplanter Apps enorm. Zunächst gibt es die Gruppe der „digitalisierten Bücher“. So sind etwa die Rote Liste und das Arzneimittel pocket...

Medical apps – who is liable for errors?

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

I. Bach gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Juristische Fakultät, Universität Göttingen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Europäisches PrivatrechtGeorg-August-Universität GöttingenGöttingenDeutschland

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