Advertisement

Der Freie Zahnarzt

, Volume 63, Issue 4, pp 12–23 | Cite as

Evidenz - aber ohne Systembruch

Titel
  • 6 Downloads

Aufschrei im Gesundheitswesen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat immer wieder Ideen, die an den bewährten Strukturen rütteln. Nicht alles setzt sich durch. Doch was bleibt, ist eine anhaltende Diskussion. Das erzeugt zumindest eine gewisse Schwingung in manchmal doch recht festgefahrenen Strukturen - jüngst passiert bei der Nutzenbewertung medizinischer und zahnmedizinischer Leistungen.

Es war eindeutig nicht die beste Idee

von Bundesgesundheitsminister Spahn, denn der Nachhall seines Einfalls ist gewaltig. Im Januar wurden seine Pläne für eine Machtausweitung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) öffentlich: Künftig solle das BMG ganz ohne einen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über die Aufnahme neuer Leistungen in den Katalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) befinden können. Ganz unprätentiös sollte dieser Knaller per Änderungsantrag ins Terminservice- und Versorgungsgesetz eingespeist werden. Protest gab es direkt und von allen Seiten. Zum einen...

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Personalised recommendations