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Der Freie Zahnarzt

, Volume 63, Issue 2, pp 6–6 | Cite as

ZUGANG DEUTLICH REGULIEREN

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Anhörung zum TSVG-- Gut dreieinhalb Stunden hat das erste Frage-Antwort-Spiel bei der Anhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz Bundestag gedauert. Mitte Februar soll es eine zweite Fragerunde geben. Dabei ging es nicht nur um die neuen Aufgaben der Terminservicestellen und die Ausweitung der Sprechstundenzeiten, die vor allem bei den Ärzten für einigen Unmut sorgt, sondern auch um einige andere Themen des Mammut-Vorhabens.

Auch das Thema „Investoren gesteuerte Medizinische Versorgungszentren (MVZ)“ fand immer wieder Eingang in die Fragen der Abgeordneten. Während sich der GKV-Spitzenverband insgesamt für eine Stärkung der MVZ aussprach hielten die Ärzteverbände unisono dagegen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) warnte noch einmal eindringlich: „Sollte der Gesetzgeber den ungebremsten Zugang versorgungsfremder Investoren in die zahnärztliche Versorgung jetzt nicht nachhaltig regulieren, werden künftig Renditeziele von Kapitalgesellschaften die Versorgung bestimmen.“ Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) setzt sich gemeinsam mit der KZBV und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) für eine Begrenzung der Gründungsmöglichkeiten von zahnärztlichen MVZ für Kapitalinvestoren ein.

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Authors and Affiliations

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  1. 1.

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