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Der Freie Zahnarzt

, Volume 62, Issue 7–8, pp 8–8 | Cite as

KRITIK AN KOMMUNIKATION DER KASSEN

In Kürze
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Monitor Patientenberatung 2017-- Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Dr. Ralf Brauksiepe (CDU), und der Geschäftsführer der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UDP), Thorben Krumwiede, haben in Berlin den „Monitor Patientenberatung“ vorgestellt und Bilanz gezogen. Die Auswertung beruht auf 154.921 Beratungen im Jahr 2017. Im Vorjahr waren es mit 93.827 Kontakten 65 Prozent weniger.

Als zwei Hauptprobleme identifizierte Krumwiede die Kommunikationsdefizite der Krankenkassen im Umgang mit Patienten und Versicherten sowie eine Hürde für Ratsuchende, Ansprüche und Rechte an die Krankenkassen durchsetzen zu können. Besonders die Zwischeninformationen der Kostenträger kritisierte er als häufig intransparent und unverständlich. Patienten würden sie als endgültige Entscheidung werten. Ein oft auftauchendes Thema sei das Krankengeld, zu dem es 14.334 Beratungen gegeben habe.

Im zahnmedizinischen Bereich ließen sich 2017 insgesamt 5.068 Patienten beraten. Das Thema Geldforderungen spielt in diesem Bereich wegen des finanziellen Eigenanteils eine große Rolle. Zur Fragstellung zahnmedizinische Behandlungsfehler beriet die UDP 890 Mal. Laut Krumwiede wünschen sich die Patienten eine deutlichere Aufklärung über mögliche kostengünstigere Behandlungsalternativen in verständlichen Worten.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • KP
    • 1
  1. 1.

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