Der Freie Zahnarzt

, Volume 62, Issue 4, pp 7–7 | Cite as

LÄNDER WOLLEN STAATSVERTRAG NEU FASSEN

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Medizinstudium-- Die Bundesländer wollen die Zulassung zum Medizinstudium per Staatsvertrag umgestalten. Damit wollen sie auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Studienplatzvergabe im Fach Humanmedizin antworten. Die Kultusminister der Länder sehen „unmittelbaren Handlungsbedarf“. Nun solle in der Kultusministerkonferenz die Änderung oder die Neufassung des Staatsvertrages verfolgt werden. Unter dem Vorsitz von Hamburg tagte die Länder-Arbeitsgruppe „Staatsvertrag Hochschulzulassung“ bislang einmal. Bei einem Treffen der Amtschefs der Bildungsministerien in Berlin wolle die Arbeitsgruppe einen Bericht mit Empfehlungen sowie Handlungsoptionen vorstellen. Entscheidungen seien jedoch noch nicht geplant. Die Kultusministerkonferenz erklärte bereits nach dem Urteil, dass das Auswahlverfahren der Universitäten um mindestens ein ergänzendes, nicht schulnotenbasiertes Auswahlverfahren der Hochschulen überarbeitet werden müssten. Ungewiss ist allerdings noch, ob der Bund die Regelungen im Hochschulrahmengesetz ändern wird.

© links oben: CDU, rechts oben: FVDZ, rechts unten: Waltraud Grubitzsch / dpa

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  • JG
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  1. 1.

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