EU-Dienstleistungspaket
Brüssel treibt den Binnenmarkt an
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Noch ist die Gesundheit außen vor, doch unter der Prämisse „Binnenmarkt zuerst“, werden sich früher oder später alle Dienstleistungsbereiche unterordnen müssen. Gleichgültig, wie sensibel die Branche „Gesundheit“ ist. Für den gemeinsamen europäischen Binnenmarkt der Europäischen Union (EU) ist sie vor allen Dingen eines: milliardenschwer. Nun hat die EU-Kommission ein „Dienstleistungspaket“ aufgelegt, das es für die Mitgliedstaaten in sich hat. In Deutschland stoßen die Vorhaben auf Kritik — sowohl in der Politik als auch bei betroffenen Verbänden. Aus ihrer Sicht bleibt die Selbstbestimmung der Länder auf der Strecke.
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