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Der Freie Zahnarzt

, Volume 59, Issue 1, pp 7–7 | Cite as

Hohe Investitionskosten

Praxisübernahme ist häufigste Form der Existenzgründung

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Das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank eine Analyse zum zahnärztlichen Investitionsverhalten bei Niederlassung veröffentlicht. Im Fokus stehen die Finanzierungsvolumina zahnärztlicher Praxen, ergänzt um zahnärztliche Fachpraxen. Die Übernahme einer Einzelpraxis war 2013 mit 68 Prozent die häufigste Form der zahnärztlichen Existenzgründung, ihr Finanzierungsvolumen belief sich auf 300.000 Euro. Das Finanzierungsvolumen für die Neugründung einer Einzelpraxis lag bei 427.000 Euro und damit fünf Prozent über dem Vorjahreswert. 24 Prozent der Existenzgründer wählten die Berufsausübungsgemeinschaft. Bei den jüngeren Zahnärztinnen und Zahnärzten lag der Anteil bei 33 Prozent. Die Neugründung einer Berufsausübungsgemeinschaft erforderte ein Finanzierungsvolumen von 353.000 Euro, die Übernahme im Schnitt 365.000 Euro.

Das Finanzierungsvolumen von kieferorthopädischen Fachpraxen lag im Durchschnitt zwischen 5 und 25 Prozent über dem Niveau allgemeinzahnärztlicher Praxen. Bei Existenzgründungen von oralchirurgischen Praxen sowie von Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgie-Fachpraxen wurde ein gegenüber allgemeinzahnärztlichen Praxen um 35 bis 40 Prozent höheres Finanzierungsvolumen benötigt.

Copyright information

© Springer-Verlag 2015

Authors and Affiliations

  • bzak
    • 1
  1. 1.

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