Advertisement

Interne Renditen des Punktemodells in der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes

  • Christoph Metzger
Abhandlung
  • 142 Downloads

Zusammenfassung

Der folgende Artikel beschäftigt sich mit dem im Jahr 2002 eingeführten Punktemodell in der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes (ZöD). Anhand einer Modellrechnung werden die internen Renditen des Punktemodells für verschiedene Untergruppen bestimmt. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung eine höhere interne Rendite als Männer erreichen. Dieser Unterschied verschwindet jedoch bei verheirateten Personen weitestgehend, wenn zusätzlich Witwen-/Witwerrenten berücksichtigt werden. Über alle Untergruppen hinweg ist das Eintrittsalter in den öffentlichen Dienst die wesentliche Determinante der internen Rendite des Punktemodells. Je geringer das Alter bei Eintritt in den öffentlichen Dienst ist, desto höher fällt die interne Rendite aus.

Internal rates of return in the additional public sector pension scheme in Germany

Abstract

This article examines the pension system for employed persons in the public sector (ZöD) in Germany. For this purpose the internal rates of return for different subsets of persons are calculated within a model framework. The results reveal that the internal rates of return are higher for women than for men due to the higher female life expectancy. Married persons within the public sector also realize higher internal rates of return as they receive additional pensions for spouses. Another crucial impact factor is the entry age in the public sector. The younger the persons are the higher the internal rates of return will be.

Notes

Danksagung

An dieser Stelle möchte ich meinen Kollegen Arne Leifels, Daniel Ehing, Stefan Moog und Christoph Müller für hilfreiche Anmerkungen danken.

Literatur

  1. Bundesregierung: Vierter Versorgungsbericht der Bundesregierung, Deutscher Bundestag, Drucksache 16/12660, Berlin (2009)Google Scholar
  2. Bundesregierung: Ergänzender Bericht der Bundesregierung zum Rentenversicherungsbericht 2012 (Alterssicherungsbericht 2012), Berlin (2012)Google Scholar
  3. Heien, T., Kortmann K., Schatz, C.: Altersvorsorge in Deutschland 2005. Forschungsprojekt im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung Bund und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, TNS Infratest Sozialforschung, Berlin (2007)Google Scholar
  4. Heubeck, K.: Die Zusatzversorgung des öffentlichen und kirchlichen Dienstes, In: Ruland, F., Rürup, B. (eds.) Alterssicherung und Besteuerung, S. 187–227. Gabler, Wiesbaden (2008)Google Scholar
  5. Kommunaler Versorgungsverband Baden-Württemberg: Beitrags- und Umlagesätze ab 2002, Karlsruhe (2012)Google Scholar
  6. Marburger, H.: Die Versorgung der Beamten und anderweitig Beschäftigten im öffentlichen Dienst: Pension, Rente, Zusatzleistungen, 2. überarb. Auflage. Erich Schmidt Verlag, Berlin (2006)Google Scholar
  7. Preller, S.: Systemwechsel in der Zusatzversorgung – Ursachen, Umsetzung und Auswirkung auf die Finanzierung. WSI Mitteilungen 1(2010), 19–25 (2010)Google Scholar
  8. Schoder, J.: Theorie und Empirie der Alterssicherung in Deutschland, Sozialökonomische Schriften 44. Peter Lang, Frankfurt (2011)Google Scholar
  9. Statistisches Bundesamt: Bevölkerung Deutschlands bis 2060, 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung. Wiesbaden (2009)Google Scholar
  10. Statistisches Bundesamt: Periodensterbetafeln für Deutschland, 1871/1881 bis 2008/2010. Wiesbaden (2012)Google Scholar
  11. Statistisches Bundesamt: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit – Haushalte und Familien, Fachserie 1 Reihe 3. Wiesbaden (2013)Google Scholar
  12. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder: Aktuelle Rechengrößen in der Zusatzversorgung 2013. Karlsruhe (2013)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Finanzwissenschaft I und Forschungszentrum GenerationenverträgeAlbert-Ludwigs-Universität FreiburgFreiburgDeutschland

Personalised recommendations