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Arndt, Christoph. 2013. The Electoral Consequences of Third Way Welfare State Reforms: Social Democracy’s Transformation and its Political Costs (Changing Welfare States). Amsterdam: Amsterdam University Press. 280 S., € 39,95.

  • Alexander PetringEmail author
Rezension
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Christoph Arndt nimmt sich in dem auf seiner Dissertation beruhenden Buch The Electoral Consequences of Third Way Welfare State Reforms der Frage an, ob und unter welchen Umständen die Reformpolitik sozialdemokratisch geführter Regierungen der späten 1990er und frühen 2000er Jahre die Wahlaussichten der sozialdemokratischen Parteien nachhaltig verschlechtert hat. Die untersuchten Länder sind Deutschland, Dänemark, Großbritannien und Schweden. Die Hypothesen, die Arndt zu Beginn (S. 28, 29) aufstellt, besagen, dass sich in Mehrheitswahlsystemen der elektorale Niedergang über einen Anstieg der Nichtwähler vollzieht, während in proportionalen Wahlsystemen die dauerhafte Abwanderung (realignment) traditioneller Wählerschichten zu anderen Parteien, insbesondere linken Alternativen und autoritären Rechten (beziehungsweise Rechtspopulisten) stattfindet.

Die Gruppe, die er bei dieser Wählerwanderung im Auge hat, ist die sozialdemokratische Kernwählerschaft, die er über die Klassenzugehörigkeit...

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Democracy and DemocratizationWZB Berlin Social Science CenterBerlinDeutschland

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