Advertisement

Der MKG-Chirurg

, Volume 12, Issue 4, pp 273–274 | Cite as

Aufklärung über Knochenersatzmaterial

  • Matthias MüllerEmail author
Medizinrecht
  • 39 Downloads

In den vergangenen Jahren hatte sich die Rechtsprechung in einzelnen Fällen immer wieder mit der Frage zu beschäftigen, ob der Einsatz von Knochenersatzmaterial einer gesonderten Patientenaufklärung bedarf. Das Landes- (LG) und Oberlandesgericht (OLG) Köln haben hierüber – wie nachfolgend dargestellt wird – jüngst wieder geurteilt.

Entwicklungen der Vergangenheit

Ob die Aufklärung über den Einsatz von Knochenersatzmaterial der gesonderten Aufklärung bedarf, wurde in den vergangenen Jahren von der Rechtsprechung uneinheitlich bewertet. Ansatzpunkt war die Frage nach der sog. Alternativenaufklärung. Zur Erinnerung: Über Behandlungsalternativen muss ein Arzt nur dann aufklären, wenn mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Methoden zu wesentlich unterschiedlichen Belastungen, Risiken oder Heilungschancen führen können (§ 630 e Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch). Von den Gerichten wurde einerseits hinterfragt, ob über den Einsatz von Knochenersatzmaterial als Alternative zur...

Patient information on bone substitutes

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

M. Müller gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Schick und Schaudt Rechtsanwälte PartG mbBStuttgartDeutschland

Personalised recommendations