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Controlling & Management Review

, Volume 61, Issue 1, pp 39–42 | Cite as

Erwartete Verluste als Basis künftiger Wertminderungen

  • Edgar Löw
Accounting & Reporting IFRS Teil 2
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Die bilanzielle Berücksichtigung von Wertminderungen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie bei Wertpapieren richtet sich künftig nach einem völlig neuen Konzept. Sie führt zu einschneidenden Anforderungen an die Qualität und Verfügbarkeit der Daten und zu einer sehr engen Verzahnung von Bilanzierung und Kreditrisiko-Management.

Wesentliche Kritik an aktuellen Bilanzierungsregeln zu Finanzinstrumenten entzündete sich während der Finanzmarktkrise an zu spät und zu niedrig ausgewiesenen Wertberichtigungen (Impairments). Als Ursache wurde nicht etwa eine unsachgemäße Anwendung bestehender Regeln gesehen, vielmehr wurde auf die Grundkonzeption selbst, das sogenannte Incurred-Loss-Modell, verwiesen. Das International Accounting Standards Board (IASB) zog — auf großen politischen Druck — die Konsequenz und entwickelte in einem langwierigen, von mehreren Entwürfen gekennzeichneten Prozess neue Wertminderungsregeln. Das neue Expected-Credit-Loss-Modell ist stark...

Ergänzende Studientipps

  1. IRFS Foundation (2014): IASB, IFRS Financial Instruments, Project Summary, London.Google Scholar
  2. Bär, M./Gollob, C. (2014): Das neue Wertminderungsmodell für finanzielle Vermögenswerte nach IFRS 9 — Darstellung und praktische Implikationen, in: WPg, 67 (24), S. 1240–1250.Google Scholar
  3. Ganssauge, K./Weller, K. (2016): Künftige Bilanzierung von Forderungen und „contract assets“ nach IFRS, in: WPg, 69 (12), S. 670–676.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Frankfurt School of Finance and ManagementFrankfurt am MainDeutschland

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