Advertisement

Sozial Extra

, Volume 42, Issue 6, pp 6–10 | Cite as

Sexuelle Selbstbestimmung in der Behindertenhilfe

Wo die Probleme liegen und was Mitarbeiter_innen und Einrichtungen tun können
  • Annabell BaabEmail author
Durchblick: Sexuelle Selbstbestimmung und sexuelle Vielfalt
  • 168 Downloads

Zusammenfassung

Der Artikel schildert die Situation der sexuellen Selbstbestimmung von Menschen mit geistigen Behinderungen in Einrichtungen. Dabei rückt insbesondere die Rolle der Mitarbeitenden und der Einrichtung in den Fokus. Die Einbeziehung und Mitarbeit aller Beteiligten sowie ein offener, professioneller und konzeptionell-fundierter Umgang der entsprechenden Thematik erscheinen unumgänglich, um das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Sexuelle Selbstbestimmung Geistige Behinderung Stationäre Einrichtungen Behindertenhilfe 

Literatur

  1. 1.
    Bosch, E. (2004). Sexualität und Beziehungen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung. Ein Hand- und Arbeitsbuch. Tübingen: dgvt.Google Scholar
  2. 2.
    Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. (2014). Sexualpädagogische Materialien für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen (6. Aufl.). Weinheim: Beltz Juventa.Google Scholar
  3. 3.
    Hahn, M. (2005). Pädagogische Ansätze – Überlegungen zur Sexualpädagogik bei Menschen mit Geistigbehinderung. In J. Walter (Hrsg.), Sexualität und geistige Behinderung (S. 110–127). Heidelberg: Winter.Google Scholar
  4. 4.
    Herrath, F. (2013). Menschenrecht trifft Lebenswirklichkeit: Was behindert Sexualität? In J. Clausen & F. Herrath (Hrsg.), Sexualität leben ohne Behinderung. Das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung (S. 19–34). Stuttgart: W. Kohlhammer.Google Scholar
  5. 5.
    Jeschke, K., Wille, N., & Fegert, J. M. (2006). Die Sicht des Fachpersonals auf sexuelle Selbstbestimmung. In J. M. Fegert (Hrsg.), Sexuelle Selbstbestimmung und sexuelle Gewalt. Ein Modellprojekt in Wohneinrichtungen für junge Menschen mit geistiger Behinderung (S. 227–294). Weinheim: Juventa.Google Scholar
  6. 6.
    Ortland, B. (2007). Pflegeabhängigkeit und Sexualität. In K.-J. Faßbender & M. Schlüter (Hrsg.), Pflegeabhängigkeit und Körperbehinderung. Theoretische Fundierungen und praktische Erfahrungen (S. 177–196). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.Google Scholar
  7. 7.
    Ortland, B. (2008). Behinderung und Sexualität. Grundlagen einer behinderungsspezifischen Sexualpädagogik. Stuttgart: W. Kohlhammer.Google Scholar
  8. 8.
    Ortland, B. (2012). Problemfeld oder Behinderung? Partnerschaft leben und Sexualität gestalten in einer Wohneinrichtung. Teilhabe, 51(3), 116–120.Google Scholar
  9. 9.
    Ortland, B. (2016). Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung. Grundlagen und Konzepte für die Eingliederungshilfe. Stuttgart: W. Kohlhammer.Google Scholar
  10. 10.
    Pro familia Singen e. V. (2008). Liebe haben – Sexualität und geistige Behinderung. Dokumentation zur Fachtagung v. 22.11.2008 Google Scholar
  11. 11.
    Schröttle, M., & Hornberg, C. (2013). Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland. Ergebnisse der quantitativen Befragung – Endbericht. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Hrsg.Google Scholar
  12. 12.
    Schulze-Weigmann, V. (2008). Die doppelte Machtumkehr. Domum – Ein neues Konzept zur Selbstentmachtung von Assistenten in sozialen Einrichtungen. Geistige Behinderung, 47(2), 118–126.Google Scholar
  13. 13.
    Specht, R. (2001). Darf’s ein bisschen mehr sein? Sexualpädagogik in der Arbeit mit behinderten Menschen. Forum Sexualaufklärung und Familienplanung: Informationsdienst der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, 2001(2/3), 3–8.Google Scholar
  14. 14.
    Specht, R. (2008). Sexualität und Behinderung. In R.-B. Schmidt & U. Sielert (Hrsg.), Handbuch Sexualpädagogik und sexuelle Bildung (S. 295–308). Weinheim: Juventa.Google Scholar
  15. 15.
    Specht, R. (2013). Professionelle Sexualitätsbegleitung von Menschen mit Behinderung. In J. Clausen & F. Herrath (Hrsg.), Sexualität leben ohne Behinderung. Das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung (S. 165–183). Stuttgart: W. Kohlhammer.Google Scholar
  16. 16.
    Stöppler, R. (2017). Einführung in die Pädagogik bei geistiger Behinderung (2. Aufl.). München: E. Reinhardt; UTB.Google Scholar
  17. 17.
    Thomas, H., Kretschmann, J., & Lehmkuhl, U. (2006). Die Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner zu sexueller Selbstbestimmung und sexualisierter Gewalt. In J. M. Fegert (Hrsg.), Sexuelle Selbstbestimmung und sexuelle Gewalt. Ein Modellprojekt in Wohneinrichtungen für junge Menschen mit geistiger Behinderung (S. 69–226). Weinheim: Juventa.Google Scholar
  18. 18.
    Walter, J. (2004). Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht – Standards im Umgang mit der Sexualität behinderter Menschen. In J. Walter (Hrsg.), Sexualbegleitung und Sexualassistenz bei Menschen mit Behinderungen (S. 15–30). Heidelberg: Winter.Google Scholar
  19. 19.
    Walter, J. (2005). Grundrecht auf Sexualität? Einführende Überlegungen zum Thema „Sexualität und geistige Behinderung“. In J. Walter (Hrsg.), Sexualität und geistige Behinderung (S. 29–37). Heidelberg: Winter.Google Scholar
  20. 20.
    Zemp, A. (2010). „Ich bestimme selbst!“. Prävention von sexueller Gewalt bei Menschen mit Behinderung. Forum Sexualaufklärung und Familienplanung: Informationsdienst der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, 2010(1), 27–31.Google Scholar
  21. 21.
    Zinsmeister, J. (2010). Sexuelle Selbstbestimmung im betreuten Wohnen? Vom Recht und der Rechtswirklichkeit. Forum Sexualaufklärung und Familienplanung: Informationsdienst der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, 2010(1), 13–18.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.MainzDeutschland

Personalised recommendations