Datenschutz und Datensicherheit - DuD

, Volume 37, Issue 10, pp 631–637 | Cite as

Grenzüberschreitende Datenübermittlung im Konzern

Zulässigkeit nach BDSG und Entwurf der EU-DS-GVO
  • Christopher Götz
Schwerpunkt

Zusammenfassung

Internationale Unternehmen sehen regelmäßig einen Bedarf, personenbezogene Daten zwischen den mit ihnen verbundenen Konzernunternehmen auszutauschen. Der Datenaustausch wird für die Geschäftstätigkeit der Konzernunternehmen häufig nicht zwingend notwendig sein, in der Regel aber sehr nützlichen Zwecken dienen, wie z.B. dem Aufbau einer zentralisierten Personalverwaltung. Ein „Konzernprivileg“, das die Übermittlung personenbezogener Daten zwischen Konzernunternehmen ohne weiteres ermöglichen würde, gibt es jedoch nach deutschem Recht nicht. Der Datentransfer von personenbezogenen Daten in das Ausland ist gemäß Bundesdatenschutzgesetz („BDSG“) vielmehr nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen der grenzüberschreitende Transfer personenbezogener Daten zwischen Konzernunternehmen zulässig ist und beleuchtet ferner, ob nach dem aktuellem Entwurf der europäischen Datenschutzgrundverordnung („DS-GVO-E“) ein erleichterter Datenaustausch geplant ist.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013

Authors and Affiliations

  • Christopher Götz

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