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Publizistik

, Volume 62, Issue 3, pp 357–359 | Cite as

Bunce, Mel/Franks, Suzanne/Paterson, Chris (Hg.): Africa’s Media Image in the 21st Century. Form the „Heart of Darkness“ to „Africa Rising“

London/New York: Routledge 2017. 240 Seiten. Preis: £ 26,99
  • Markus BehmerEmail author
Buchbesprechung
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Afrika, das „Herz der Finsternis“. Immer noch, immer weiter scheint der zum Stereotyp geronnene Titel der Novelle von Joseph Conrad aus dem Jahr 1899 gültig, kaum ersetzt durch das Bild vom aufstrebenden Kontinent. 28 Aufsätze von 31 Wissenschaftlern und Journalisten, vor allem aus England, den USA und der Republik Südafrika umfasst der Reader, der diesen Gegensatz zum Untertitel macht.

Ein „much-needed reassessment and reinterpretation of how Africa’s media image is produced and interpreted in the digital age“ (S. 10) wollen die Herausgeber Mel Bunce, Suzanne Franks, beide von der City University London, und Chris Paterson aus Leeds liefern.

„Poor news coverage is not a victimless crime“, hebt der Band anklagend an – in einem Vorwort von Beverly Hawk, die 1992 einen Reader ebenfalls zu „Africa’s Media Image“ herausgeben hatte. Nun, genau ein Vierteljahrhundert später, wird aus vielfältiger Perspektive dokumentiert, was sich seither möglicherweise verändert hat.

Zumindest wurde relativ...

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für KommunikationswissenschaftUniversität BambergBambergDeutschland

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