Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen
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Zusammenfassungen
Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um die erste empirische Untersuchung von deutschsprachigen Hochschuljournalen. Zunächst werden die aus Leitfadeninterviews mit insgesamt 24 verantwortlichen Redakteuren gewonnenen Informationen über Funktion, Zielsetzung und Finanzierung von Hochschuljournalen vorgestellt. Diese Leitfadeninterviews verdeutlichen zum einen die Probleme, die sich auf Grund des eng bemessenen finanziellen Rahmens ergeben. Zum anderen äußern die Journalverantwortlichen eine große Unsicherheit über die Akzeptanz ihrer äußerst heterogenen Zielgruppen. Im Anschluss werden die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von über 7.000 Lesern und Nichtlesern an 25 Hochschulstandorten vorgestellt. Es zeigt sich, dass alle Lesergruppen nur eine höchstens durchschnittliche Zufriedenheit mit der Themenauswahl und vor allem mit der Themengestaltung von Hochschuljournalen äußern. Diese deutliche Leserkritik lässt sich in erster Linie mit der mangelnden Eigenständigkeit der Journale erklären. Zudem scheint die Ansprache verschiedener Zielgruppen mit nur einem einzigen Kommunikationsinstrument nicht möglich zu sein. Diese Probleme sind auf das Fehlen einer kommunikativen Gesamtstrategie zurückzuführen, in die ein Kommunikationsinstrument wie das Hochschuljournal funktional eingebettet sein müsste.
Who offers much will reach some
Abstract
This study can be considered the first comparative empirical evaluation of university journals in German language. Based on structured interviews with 24 editors, we present information about the function, the goals and the financial situation of university journals. First, these interviews show the problems caused by financial limitations most journals are confronted with. Second, the editors state a high degree of uncertainty regarding the acceptance of the journals by diverse target groups. After the interviews we present the results of a survey of more than 7000 readers and non-readers, conducted at 25 universities and universities of applied sciences. Conspicuously, all target groups show a rather modest contentment with the selection and presentation of issues in the journals. This critical evaluation can be explained by the journals’ lack of autonomy. Moreover, satisfying such highly diverse target groups with only one communication instrument seems to be impossible. The problems can be attributed to an insufficient general communication strategy, which should include university journals as communication instruments.
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