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Berliner Journal für Soziologie

, Volume 15, Issue 2, pp 241–258 | Cite as

Eigenverantwortung statt wohlfahrtsstaatlicher Absicherung

Anmerkungen zum Gestaltwandel sozialer Absicherung
  • Alexandra Manske
Article

Zusammenfassung

In den Diskussionen um die Grenzen des Wohlfahrtsstaats wird zunehmend von einer Rekommodifizierung gesprochen. Konstatiert wird, dass sich ein Wandel in der arbeitsmarktpolitischen Eingliederung vollzieht, der auf einer normativen Aufwertung von Eigenverantwortung beruht. Wie weit dieser Wandel geht und wie er zu deuten ist, wird indes kontrovers debattiert. Diese Frage wird aufgegriffen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für gesellschaftliche Teilhabe diskutiert. Die These ist, dass sich mit dem Gestaltwandel sozialer Absicherung erwerbsbezogene Absicherungsmodi und ihre stratifizierende Wirkung verändern. Die auf aktivierende Eigenverantwortung zielende Wohlfahrtsstrategie bricht, so gilt es zu zeigen, weitgehend mit den bislang gültigen Zielen der Lebensstandard- und Statussicherung. Sie mündet in eine Prekarisierung materieller und institutioneller Teilhabe und verweist daher auf eine steigende Bedeutung von Erwerbsarbeit für gesellschaftliche Teilhabe.

Summary

Changes in the way people are integrated into the labour market are a main theme of current debates on the limits of Germany’s traditional welfare state. Increasingly, individual self-reliance and the market are normatively revaluated. In a nutshell, the new welfare state strategy puts more emphasis on re-commodification than on de-commodification. In this paper, I will analyse the effects which re-commodification has on the individual’s stakeholdership. I will argue that re-commodification diminishes the options of material and institutional stakeholdership. Thus, gainful work becomes increasingly important to take part in society.

Résumé

Dans le débat sur les limites de l’Etat providence, il est de plus en plus question d’une remarchandisation du travail tandis que l’on constate un changement du référentiel des politiques de l’emploi sous l’effet de la revalorisation de la responsabilité individuelle. L’ampleur et la portée de ces mutations sont cependant sujets à débat. Le présent article se propose d’étudier cette question sous l’angle de ses répercussions sur l’intégration sociale. La thèse avancée ici est que les mutations structurelles de la protection sociale s’accompagnent d’une évolution des régimes de protection sociale à base professionnelle et des effets de stratification qui en résultent. L’actuelle stratégie de mobilisation de la responsabilité individuelle constitue, comme nous entendons le montrer, une nette rupture par rapport aux objectifs de maintien du niveaude vie et des garanties statutaire qui prévalaient jusqu’à présent. Elle débouche sur une précarisation de l’accès à la consommation et à la participation citoyenne et révèle ainsi l’importance accrue de l’activité professionnelle pour l’intégration sociale.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage 2004

Authors and Affiliations

  • Alexandra Manske

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