Advertisement

Springer Nature is making Coronavirus research free. View research | View latest news | Sign up for updates

Drei Jahre Anschläge auf Flüchtlinge in Deutschland – welche Faktoren erklären ihre räumliche und zeitliche Verteilung?

Three Years of Attacks Against Refugees in Germany—which Factors Explain the Spatial and Temporal Distribution?

  • 231 Accesses

Zusammenfassung

Die Bunderepublik Deutschland erlebte im Jahr 2015, vor allem ab dem letzten Quartal, eine immense Zuwanderung von Flüchtlingen, die bis ins darauffolgende Jahr anhielt. In der Folge kam es zu einem merklichen Anstieg der Anzahl von Anschlägen auf Flüchtlinge, die erst im Jahr 2017 allmählich zurückging. Der vorliegende Aufsatz repliziert eine Studie, die das Auftreten von Anschlägen in Deutschland im Jahr 2015 ergründet hat und prüft, ob die relevanten Erklärungsfaktoren auch in den beiden Folgejahren Gültigkeit haben. Die Analyseergebnisse zeigen, dass noch im Jahr 2015 politische, sozioökonomische und demographische Faktoren struktureller Art einen gewissen Erklärungswert für das Vorkommen von Anschlägen aufweisen. In den Jahren 2016 und 2017 lässt die Erklärungskraft all dieser Variablen jedoch nach und es zeigt sich über das ganze Land verteilt ein deutlich diffuseres Anschlagsmuster. Als robust erweisen sich über den gesamten Zeitraum hinweg hingegen Ansteckungseffekte durch zeitlich wie räumlich nahe vorangehende fremdenfeindliche Ereignisse.

Abstract

In 2015 Germany took in a tremendous number of refugees, especially during the last quarter and continued to do so well into 2016. These developments were followed by a significant rise in the number of attacks against refugees, which only abated in 2017. This article replicates a study which analyzed the occurrence of attacks on refugees in Germany during 2015 and tests whether explanatory factors found relevant in that work are still valid for the 2 subsequent years. The results show that in 2015 political, socio-economic and demographic structural factors can to some extent explain anti-refugee violence; however, in 2016 and 2017 the explanatory power of these factors diminished and a notably more diffuse pattern of attacks was observed throughout the entire country. At the same time, a contagion effect based on spatially as well as temporally close xenophobic violence remained robust for the entire period from 2015 to 2017.

This is a preview of subscription content, log in to check access.

Abb. 1
Abb. 2
Abb. 3

Notes

  1. 1.

    Auch die für die empirische Analyse herangezogene Datengrundlage zu Angriffen auf Flüchtlinge in Deutschland bezieht unter anderem lokale Meldungen aus Zeitungen ein. Insofern passt diese Datengrundlage zum angenommenen Diffusionsmechanismus.

  2. 2.

    Die verwendete Datenquelle kann insofern als belastbar angesehen werden, als davon auszugehen ist, dass die Urheber ein grundsätzliches Interesse daran haben, eine möglichst vollständige Datenbasis zu generieren und überdies darum wissen, dass ihre Daten öffentlich wahrgenommen und teils auch weiterverwendet werden. Außerdem liefert eine Studie von Marbach und Ropers für die Jahre 2014 und 2015 einen starken Grund dafür, die Daten von Mut gegen Rechte Gewalt als verlässlich anzusehen. Für die genannten Jahre haben die Autoren Zugriff auf die nicht öffentlich zugänglichen, räumlich disaggregierten Daten des Bundeskriminalamts erhalten und konnten so zeigen, dass keine merklichen Diskrepanzen zu den Daten von Mut gegen Rechte Gewalt vorhanden sind (Marbach und Ropers 2017). Allerdings liegt die Anzahl der behördlich registrierten Anschläge (BKA 2018) unter derjenigen, die von der Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle aufgeführt werden.

  3. 3.

    Um den Aufstieg der AfD seit der Bundestagswahl 2013 besser abzubilden, werden in Kontrollmodellen alternativ die Wahldaten für rechtsextreme und rechtspopulistische Parteien zur Bundestagswahl 2017 herangezogen.

  4. 4.

    Es ist weiterhin theoretisch denkbar, dass eine zeitliche Dynamik durch endogene Anpassungseffekte auftritt. Diese träten dann auf, wenn etwa geografische Einheiten infolge einer Anschlagshäufung Gegenstand politischer Maßnahmen werden, welche die strukturellen Bedingungen verändern (beispielsweise Bildung oder Polizeistärke, für die allerdings keine Daten vorliegen). Allerdings ist bei den betrachteten strukturellen Variablen von einer hohen Stabilität auszugehen. Politische Maßnahmen dürften eher längerfristig und zumal nicht auf einzelne Kreise beschränkt zu Veränderungen führen.

  5. 5.

    Vorkommnisse sind hierbei ein Anschlag oder eine feindselige Demonstration, da davon auszugehen ist, dass auch diese ein mobilisierendes Potenzial mit Blick auf Übergriffe gegen Flüchtlinge haben können.

  6. 6.

    Kontrollmodelle, bei denen ein längerer Zeitraum von 14 Tagen verwendet wurde und die damit von einer längeren Persistenz des mobilisierenden Potenzials fremdenfeindlicher Aktionen ausgehen, liefern keine signifikant anderen Ergebnisse.

  7. 7.

    Im Extremfall könnte dies zwar bedeuten, dass ein positives Feedback und ständiges Aufschaukeln von Gewalt gegen Flüchtlinge nach vorangehender Gewalt bestehen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass der Effekt nicht derart stark ist, da ansonsten ein fortgesetzter Anstieg der Angriffe auf Flüchtlinge in Deutschland zu beobachten wäre. Umgekehrt kann aber auch ohne das erwähnte Aufschaukeln von Gewalt gegen Flüchtlinge ein Effekt der beschriebenen Variablen für die Modellierung einer Ansteckungsdynamik vorliegen.

  8. 8.

    Beide Variablen sind auf Kreisebene mit r = 0,92 korreliert, weshalb beide nicht gleichzeitig in dasselbe Modell aufgenommen werden.

Literatur

  1. Aaltola, Mika. 2009. Western spectacle of governance and the emergence of humanitarian world politics. New York: Palgrave Macmillan.

  2. Allport, Gordon. 1954. The nature of prejudice. Cambridge: Addison-Wesley.

  3. Austin, Erica Weintraum, und Bruce E. Pinkleton. 1995. Positive and negative effects of political disaffection on the less experienced voter. Journal of Broadcasting & Electronic Media 39:215–235. https://doi.org/10.1080/08838159509364300.

  4. Backes, Uwe, und Cas Mudde. 2000. Germany: Extremism without successful parties. Parliamentary Affairs 53:457–468. https://doi.org/10.1093/pa/53.3.457.

  5. Bélanger, Éric, und Richard Nadeau. 2005. Political trust and the vote in multiparty elections: The Canadian case. European Journal of Political Research 44:121–146. https://doi.org/10.1111/j.1475-6765.2005.00221.x.

  6. Benček, David, und Julia Strasheim. 2016. Refugees welcome? A dataset on anti-refugee violence in Germany. Research and Politics 3, 4:1–11. https://doi.org/10.1177/2053168016679590.

  7. BKA. 2018. Kriminalität im Kontext von Zuwanderung Bundeslagebild 2018. Wiesbaden: Bundeskriminalamt.

  8. Blickle, Paul, Kai Biermann, Philip Faigle, Astrid Geisler, et al. 2015. Es brennt in Deutschland. Zeit-Online. abrufbar unter: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/rechtsextremismus-fluechtlingsunterkuenfte-gewalt-gegen-fluechtlinge-justiz-taeter-urteile.

  9. Boomgaarden, Hajo G., und Claes H. de Vreese. 2007. Dramatic real-world events and public opinion dynamics: Media coverage and its impact on public reactions to an assassination. International Journal of Public Opinion Research 19:354–366. https://doi.org/10.1093/ijpor/edm012.

  10. Braun, Robert. 2011. The diffusion of racist violence in the Netherlands: Discourse and distance. Journal of Peace Research 48:753–766. https://doi.org/10.1177/0022343311419238.

  11. Braun, Robert, und Ruud Koopmans. 2010. The diffusion of ethnic violence in Germany: The role of social similarity. European Sociological Review 26:111–123. https://doi.org/10.1093/esr/jcp056.

  12. Döge, Peter. 2011. Männer, die ewigen Gewalttäter? Gewalt von und gegen Männer in Deutschland 1. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag.

  13. Ellemers, Naomi, Russell Spears und Bertjan Doosje. 2002. Self and social identity. Annual Review of Psychology 53:161–186. https://doi.org/10.1146/annurev.psych.53.100901.135228.

  14. Ellison, Christopher C., und Daniel A. Powers. 1994. The contact hypothesis and racial attitudes among black Americans. Social Science Quarterly 75:385–400.

  15. Engene, Jan Oskar. 2004. Terrorism in Western Europe: Explaining the trends since 1950. Cheltenham, UK: Edward Elgar.

  16. Esses, Victoria M., Lynne M. Jackson und Tamara L. Armstrong. 1998. Intergroup competition and attitudes toward immigrants and immigration: An instrumental model of group conflict. Journal of Social Issues 54:699–724. https://doi.org/10.1111/j.1540-4560.1998.tb01244.x.

  17. Falk, Armin, Andreas Kuhn und Josef Zweimüller. 2011. Unemployment and Right-wing Extremist Crime: Unemployment and right-wing extremist crime. Scandinavian Journal of Economics 113:260–285. https://doi.org/10.1111/j.1467-9442.2011.01648.x.

  18. Fertig, Michael, und Christoph M. Schmidt. 2011. Attitudes towards foreigners and Jews in Germany: Identifying the determinants of xenophobia in a large opinion survey. Review of Economics of the Household 9:99–128. https://doi.org/10.1007/s11150-009-9084-3.

  19. Fritsche, Immo, Eva Jonas und Thomas Kessler. 2011. Collective reactions to threat: Implications for intergroup conflict and for solving societal crises: Collective reactions to threat. Social Issues and Policy Review 5:101–136. https://doi.org/10.1111/j.1751-2409.2011.01027.x.

  20. Garner, Andrew. 2013. Ambivalence, the intergroup contact hypothesis, and attitudes about gay rights. Politics & Policy 41:241–266. https://doi.org/10.1111/polp.12010.

  21. Hainmueller, Jens, und Michael J. Hiscox. 2007. Educated preferences: Explaining attitudes toward immigration in Europe. International Organization 61:399–442. https://doi.org/10.1017/S0020818307070142.

  22. Hamblin, Robert L. 1962. The dynamics of racial discrimination. Social Problems 10:103–121. https://doi.org/10.2307/799044.

  23. Häusler, Alexander, und Rainer Roeser. 2016. Die „Alternative für Deutschland“ – eine Antwort auf die rechtspopulistische Lücke? In Strategien der extremen Rechten, Hrsg. Stephan Braun, Alexander Geisler und Martin Gerster, 101–128. Wiesbaden: Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-01984-6_5 (Zugegriffen: 25.9.2016).

  24. Hayes, Bernadette C., und Lizanne Dowds. 2006. Social contact, cultural marginality or economic self-interest? Attitudes towards immigrants in Northern Ireland. Journal of Ethnic and Migration Studies 32:455–476. https://doi.org/10.1080/13691830600554890.

  25. Hermann, Dieter. 2003. Gewalttätige Männer und gewaltlose Frauen? Eine kultursoziologische Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. In Geschlecht – Gewalt – Gesellschaft, Hrsg. Siegfried Lamnek und Manuela Boatcǎ, 354–368. Opladen: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

  26. Hernes, Gudmund, und Knud Knudsen. 1992. Norwegians’ attitudes toward new immigrants. Acta Sociologica 35:123–139. https://doi.org/10.1177/000169939203500204.

  27. Herrmann, Andrea. 2001. Gesellschaftliche Desintegrationsprozesse und Anomie. In Ursachen des Ethnozentrismus in Deutschland, 85–120. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-663-11707-0_5 (Zugegriffen: 13.8.2016).

  28. Hill, Stuart, und Donald Rothchild. 1986. The contagion of political conflict in Africa and the world. Journal of Conflict Resolution 30:716–735. https://doi.org/10.1177/0022002786030004006.

  29. Hjerm, M. 2009. Anti-immigrant attitudes and cross-municipal variation in the proportion of immigrants. Acta Sociologica 52:47–62. https://doi.org/10.1177/0001699308100633.

  30. Hogg, Michael A. 1988. Social identifications: A social psychology of intergroup relations and group processes. London: Routledge.

  31. Huddy, Leonie. 2001. From social to political identity: A critical examination of social identity theory. Political Psychology 22:127–156. https://doi.org/10.1111/0162-895X.00230.

  32. Jäckle, Sebastian, und Pascal D. König. 2017. The dark side of the German ‘welcome culture’: Investigating the causes behind attacks on refugees in 2015. West European Politics 40:223–251. https://doi.org/10.1080/01402382.2016.1215614.

  33. Jacobs, Dirk, Yoann Veny, Louise Callier und Barbara Herman. 2011. The impact of the conflict in Gaza on antisemitism in Belgium. Patterns of Prejudice 45:341–360. https://doi.org/10.1080/0031322X.2011.605845.

  34. Jakobsson, Niklas, und Svein Blom. 2014. Did the 2011 terror attacks in Norway change citizens’ attitudes toward immigrants? International Journal of Public Opinion Research 26:475–486. https://doi.org/10.1093/ijpor/edt036.

  35. Kampf, Lena, und Christian Baars. 2015. Feuer aus der Mitte der Gesellschaft. SZ Online. http://www.sueddeutsche.de/politik/anschlaege-auf-fluechtlingsheime-feuer-aus-der-mitte-der-gesellschaft-1.2652425.

  36. Koopmans, Ruud. 1996. Explaining the rise of racist and extreme right violence in Western Europe: Grievances or opportunities? European Journal of Political Research 30:185–216.

  37. Korte, Karl-Rudolf, Claus Leggewie und Marcel Lewandowsky. 2015. Partei am Scheideweg: Die Alternative der AfD. Blätter für deutsche und internationale Politik 6:59–67.

  38. Krueger, Alan, und Jorn-Steffen Pischke. 1997. A statistical analysis of crime against foreigners in unified Germany. Journal of Human Resources 32:182–209.

  39. Legewie, Joscha. 2013. Terrorist events and attitudes toward immigrants: A natural experiment. American Journal of Sociology 118:1199–1245. https://doi.org/10.1086/669605.

  40. Legge, Sandra, und Wilhelm Heitmeyer. 2012. Anomia and discrimination. In Methods, Theories, and Empirical Applications in the Social Sciences, Hrsg. Samuel Salzborn, Eldad Davidov und Jost Reinecke, 117–125. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-18898-0_15 (Zugegriffen: 22.1.2016).

  41. Li, Richard P.Y., und William R. Thompson. 1975. The „Coup Contagion“ hypothesis. Journal of Conflict Resolution 19:63–84. https://doi.org/10.1177/002200277501900104.

  42. Lickel, Brian, Norman Miller, Douglas M. Stenstrom und Thomas F. Denson. 2006. Vicarious retribution: The role of collective blame in intergroup aggression. Personality and Social Psychology Review 10:372–390. https://doi.org/10.1207/s15327957pspr1004_6.

  43. Marbach, Moritz, und Guido Ropers. 2017. Refugees, local backlash and East-Germany. Paper vorgestellt auf der ECPR General Conference 2017 in Oslo.

  44. Mayda, Anna Maria. 2006. Who is against immigration? A cross-country investigation of individual attitudes toward immigrants. Review of Economics and Statistics 88:510–530. https://doi.org/10.1162/rest.88.3.510.

  45. McLaren, Lauren. 1999. Explaining right-wing violence in Germany: A time series analysis. Social Science Quarterly 80:166–180.

  46. Merkl, Peter H. 1995. Radical right parties in Europe and anti‐foreign violence: A comparative essay. Terrorism and Political Violence 7:96–118. https://doi.org/10.1080/09546559508427286.

  47. Merton, Robert K. 1938. Social structure and anomie. American Sociological Review 3:672–682.

  48. Middelhoff, Paul. 2015. Karte der Gewalt. Zeit Online. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-08/gewalt-gegen-fluechtlinge-rassismus-deutschland-anschlaege-koerperverletzung.

  49. Midlarsky, Manus I. 1978. Analyzing diffusion and contagion effects: The urban disorders of the 1960s. The American Political Science Review 72:996. https://doi.org/10.2307/1955117.

  50. Midlarsky, Manus I., Martha Crenshaw und Fumihiko Yoshida. 1980. Why violence spreads: The contagion of international terrorism. International Studies Quarterly 24:262. https://doi.org/10.2307/2600202.

  51. Most, Benjamin A., und Harvey Starr. 1980. Diffusion, reinforcement, geopolitics, and the spread of war. The American Political Science Review 74:932–946. https://doi.org/10.2307/1954314.

  52. Mut gegen Rechte Gewalt. 2016. Chronik Flüchtlingsfeindlicher Gewalt. https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/chronik-vorfaelle.

  53. Myers, Daniel J. 2000. The diffusion of collective violence: Infectiousness, susceptibility, and mass media networks1. American Journal of Sociology 106:173–208. https://doi.org/10.1086/303110.

  54. Ohlemacher, Thomas. 1994. Public opinion and violence against foreigners in the reunified Germany. Zeitschrift für Soziologie 23:222–236.

  55. O’Rourke, Kevin H., und Richard Sinnott. 2006. The determinants of individual attitudes towards immigration. European Journal of Political Economy 22:838–861. https://doi.org/10.1016/j.ejpoleco.2005.10.005.

  56. Patten, Scott B., und Júlio A. Arboleda-Flórez. 2004. Epidemic theory and group violence. Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology 39:853–856. https://doi.org/10.1007/s00127-004-0867-9.

  57. Pettigrew, Thomas F. 1998. Reactions toward the new minorities of western Europe. Annual Review of Sociology 24:77–103. https://doi.org/10.1146/annurev.soc.24.1.77.

  58. Pitcher, Brian L., Robert L. Hamblin und Jerry L. L. Miller. 1978. The diffusion of collective violence. American Sociological Review 43:23–35.

  59. Rippl, Susanne. 2005. Fremdenfeindlichkeit – ein Problem der Jugend? Eine vergleichende Untersuchung fremdenfeindlicher Einstellungen in verschiedenen Altersgruppen. ZSE: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation 25:362–380.

  60. Scheve, Kenneth F., und Matthew J. Slaughter. 2001. Labor market competition and individual preferences over immigration policy. Review of Economics and Statistics 83:133–145. https://doi.org/10.1162/003465301750160108.

  61. Skipworth, Sue Ann, Andrew Garner und Bryan J Dettrey. 2010. Limitations of the contact hypothesis: Heterogeneity in the contact effect on attitudes toward gay rights. Politics & Policy 38:887–906. https://doi.org/10.1111/j.1747-1346.2010.00262.x.

  62. Skrobanek, Jan. 2004. Soziale Identität und Ausländerfeindlichkeit: Das integrative Moment europäischer Zugehörigkeit. Berliner Journal für Soziologie 14:357–377. https://doi.org/10.1007/BF03204586.

  63. Smith, Christopher B. 1994. Back and to the future: The intergroup contact hypothesis revisited. Sociological Inquiry 64:438–455. https://doi.org/10.1111/j.1475-682X.1994.tb00401.x.

  64. Spilerman, Seymour, und Guy Stecklov. 2009. Societal responses to terrorist attacks. Annual Review of Sociology 35:167–189. https://doi.org/10.1146/annurev-soc-070308-120001.

  65. Stein, Robert M., Stephanie S. Post, und Allison L. Rinden. 2000. Reconciling context and contact effects on racial attitudes. Political Research Quarterly 53:285–303. https://doi.org/10.1177/106591290005300204.

  66. Stephan, Walter G., und Marisa D. Mealy. 2011. Intergroup threat theory. In The Encyclopedia of Peace Psychology, Hrsg. Daniel J. Christie, Seite. Oxford, UK: Blackwell Publishing Ltd. https://doi.org/10.1002/9780470672532.wbepp139 (Zugegriffen: 30.7.2018).

  67. Tajfel, Henri. Hrsg. 1992. Social identity and intergroup relations. Cambridge: Cambridge University Press.

  68. Wagner, Ulrich, Rolf van Dick, Thomas F. Pettigrew und Oliver Christ. 2003. Ethnic prejudice in east and west Germany: The explanatory power of intergroup contact. Group Processes & Intergroup Relations 6:22–36. https://doi.org/10.1177/1368430203006001010.

  69. Westle, Bettina. 2013. Kollektive Identität in Deutschland – Entwicklungen und Zwischenbilanz. In Zivile Bürgergesellschaft und Demokratie, Hrsg. Silke I. Keil und S. Isabell Thaidigsmann, 273–298. Wiesbaden: Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-00875-8_15 (Zugegriffen: 5.8.2016).

Download references

Author information

Correspondence to Pascal David König.

Additional information

Online-Anhang: www.kzfss.uni-koeln.de/sites/kzfss/pdf/Jaeckle_Koenig.pdf

Anhang

Anhang



Tab. A1 Deskriptive Statistiken für die verwendeten Indikatoren

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Verify currency and authenticity via CrossMark

Cite this article

Jäckle, S., König, P.D. Drei Jahre Anschläge auf Flüchtlinge in Deutschland – welche Faktoren erklären ihre räumliche und zeitliche Verteilung?. Köln Z Soziol 71, 623–649 (2019). https://doi.org/10.1007/s11577-019-00639-1

Download citation

Schlüsselwörter

  • Flüchtlinge
  • Immigration
  • Politische Gewalt
  • Deutschland

Keywords

  • Refugees
  • Immigration
  • Political violence
  • Germany