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Der Diabetologe

, Volume 14, Issue 8, pp 597–598 | Cite as

Aspirin in der Primärprävention bei Diabetes mellitus

  • Vojtech Pavlicek
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Originalpublikation

ASCEND Study Collaborative Group, Bowman L, Mafham M, Wallendszus K et al (2018) Effects of aspirin for primary prevention in persons with diabetes mellitus. N Engl J Med.  https://doi.org/10.1056/NEJMoa1804988

Der Einsatz von Aspirin ist in der kardiovaskulären Sekundärprävention etabliert und hat einen günstigen Effekt auf das kardiovaskuläre Risiko. Es ist allerdings weiterhin unklar, ob eine Primärprävention mit Aspirin einen günstigen Effekt auf das kardiovaskuläre Risiko hat. Patienten mit Diabetes mellitus haben ein 2‑ bis 3‑fach erhöhtes Risiko, dass ein kardiovaskuläres Ereignis auftritt. Allerdings haben die meisten der geschätzten 400 Mio. Personen weltweit, welche an einem Diabetes mellitus erkrankt sind, keine manifeste kardiovaskuläre Erkrankung. In der 2009 veröffentlichten Antithrombotic Trialists Collaboration-Metaanalyse [1], in die 95.000 Patienten aus 6 Primärpräventionsstudien aufgenommen wurden, zeigte sich, dass der Einsatz von Aspirin zu...

Aspirin in the primary prevention of diabetes

Notes

Interessenkonflikt

V. Pavlicek gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. 1.
    Antithrombotic Trialists’ Collaboration (2009) Aspirin in the primary and secondary prevention of vascular disease: collaborative meta-analysis of individual participant data from randomised trials. Lancet 373:1849–1860CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung, Medizinische KlinikKantonsspital MünsterlingenMünsterlingenSchweiz

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