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Fixkombi fördert die Adhärenz bei COPD

Für die Wirksamkeit einer Therapie spielt die Adhärenz eine entscheidende Rolle. Bei Atemwegserkrankungen ist insbesondere die richtige Anwendung von Inhalatoren entscheidend.

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Mit der Zahl der Inhalatoren nimmt die Compliance ab.

© beltado / Getty Images / iStock

Mit der Zahl der verwendeten Devices sinkt die Adhärenz und das Exazerbationsrisiko steigt. Bei abnehmender Adhärenz nimmt die Symptomatik signifikant zu, betonte Prof. Carl-Peter Criée, Pneumologe am Evangelischen Krankenhaus Göttingen.

Dreifach-Fixkombination im Versorgungsalltag

Die nicht-interventionelle Real-Life-Studie TriOptimize mit COPD-Patienten, die auf die Dreifach-Fixkombination aus Glycopyrronium/Formoterol/Beclometason (Trimbow®) umgestellt wurden, konnte in einer ersten Auswertung zeigen, dass zahlreiche Patienten trotz Vorbehandlung schlecht kontrolliert waren und von der Umstellung profitierten: Deutlich wurde eine Verbesserung von Lebensqualität, Lungenfunktion und Adhärenz.

Wie der niedergelassene Pneumologe PD Dr. Christian Geßner, Leipzig, berichtete, hatten 44,2% der Patienten mit moderater bis schwerer COPD vor Umstellung auf die Fixkombination eine freie Dreifach-Therapie erhalten und waren dennoch schlecht kontrolliert. Sie zeigten ausgeprägte Symptome, zwei Drittel hatten mindestens eine Exazerbation in den letzten 12 Monaten erlebt.

Literatur

  1. Trialog III. Mit Vortrieb zu mehr Lebensqualität bei COPD: Erste Real-World-Evidenz zu Trimbow, Hamburg, 23. Oktober 2019, Veranstalter: Chiesi, Bericht: Dagmar Jäger-Becker

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Fixkombi fördert die Adhärenz bei COPD. CME 16, 50 (2019). https://doi.org/10.1007/s11298-019-7416-z

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