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Während und nach einer Antibiotikatherapie

Clostridien abwehren mit Probiotika

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Bei vielen Darmerkrankungen spielt die Bakterienflora eine wichtige Rolle. Auch bei der Prävention einer Clostridium-difficile-Infektion (CDI) gilt die gezielte Modulation des Darmmikrobioms als vielversprechender Therapieansatz.

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Ein intaktes Mikrobiom hält pathogene Keime fern.

© Marcin Klapczynski / Getty Images / iStock

Bei der Prophylaxe von CDI mit Probiotika kommt es auf einen frühen Start an, am besten mit Beginn der Antibiotikatherapie und fünf Tage darüber hinaus, erklärte Prof. Joachim Labenz, Diakonie Klinikum Jung-Stilling, Siegen. Die Wirksamkeit dieser Präventionsmaßnahme belegt eine kanadische 10-Jahres-Studie, bei der antibiotisch behandelte Patienten zusätzlich ein Probiotikum mit den Stämmen Lactobacillus (L.) acidophilus CL1285®, L. casei LBC80R® und L. rhamnosus CLR2® (Innovall® CDI) erhielten. Dadurch konnten CDI-Fälle um 73%, schwere CDI-Fälle um 76% und CDI-Rezidive um 39% signifikant gesenkt werden.

Literatur

  1. Symposium „Mikrobiommodulation — hype or hope?“, 73. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), München, 14. September 2018, Veranstalter: Microbiotica, Bericht: Thomas Riedel

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Clostridien abwehren mit Probiotika. CME 15, 50 (2018). https://doi.org/10.1007/s11298-018-6950-4

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