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Zwei- oder Dreifach-Therapie bei COPD?

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Ergebnisse der kürzlich publizierten IMPACT-Studie können bei der Entscheidung helfen, wann bei schwerer COPD von zwei Medikamenten auf drei umgestellt werden sollte.

In der IMPACT-Studie wurden 10.355 COPD-Patienten mit akuten Exazerbationen im Vorjahr und einer deutlichen Beschwerdelast ein Jahr lang einmal täglich entweder mit Fluticasonfuroat, Umeclidinium und Vilanterol (FF/UMEC/VI, ICS/LAMA/LABA, Trelegy®), Fluticasonfuroat und Vilanterol (FF/VI, ICS/LABA, Relvar®) oder Umeclidinium und Vilanterol (UMEC/VI, LABA/LAMA, Anoro®) behandelt.

Weniger Exazerbationen unter Dreifachfixtherapie

Die jährliche Rate moderater und schwerer Exazerbationen war primärer Studienendpunkt. Sie lag bei 0,91 (FF/UMEC/VI), 1,07 (FF/VI) und 1,21 (UMEC/VI). Dies entspricht einer relativen Risikosenkung von 15% durch FF/UMEC/VI gegenüber FF/VI bzw. von 25% gegenüber UMEC/VI. Das relative Risiko für schwere Exazerbationen war unter Dreifachfixkombination um 34% geringer als unter LABA/LAMA. Darüber hinaus verbesserte die Dreifachfixkombination die Lungenfunktion und die Lebensqualität. Die Gesamtmortalität war unter beiden ICS-haltigen Therapiearmen signifikant niedriger als im Arm der dualen Bronchodilatation (1,20%, 1,19% versus 1,88%).

Die Ergebnisse sprechen dafür, dass COPD-Patienten, die unter einer inhalativen Zweifachtherapie noch Beschwerden haben und akute Verschlechterungen erleiden, von einer Umstellung auf eine Dreifachfixtherapie profitieren.

Literatur

  1. Presse-Roundtable „IMPACT: Meilenstein-Studie in der COPD-Therapie“, München, 08.Mai 2018, Veranstalter: GSK, Bericht: Dr. Dirk Einecke

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Zwei- oder Dreifach-Therapie bei COPD?. CME 15, 52 (2018). https://doi.org/10.1007/s11298-018-6850-7

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