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Clostridium difficile

Kolitis-Keim lauert in der Notaufnahme

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Neben einer Antibiose sind häufige Arztkontakte ein wesentlicher Risikofaktor für eine ambulant erworbene Clostridien-Infektion. Vor allem beim Besuch einer Notaufnahme ist das Infektionsrisiko erhöht.

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© Maria.P. / Fotolia

Clostridium difficile breitet sich gerne nach einer Antibiose im Darm aus und ist bevorzugt in Krankenhäusern anzutreffen. Doch mittlerweile holen sich rund 40% der Infizierten die Keime außerhalb von Kliniken, zudem hatten nach Studien ebenfalls 40% der Erkrankten in den Wochen vor der Infektion keinen Kontakt mit Antibiotika. Es muss also noch andere wichtige Quellen und Risikokonstellationen geben als die Antibiose im Krankenhaus.

Ein Team um Dr. Alice Guh, Atlanta, hat sich aus diesem Grund in einer Studie 226 Clostridium-Infizierte aus zehn US-Bundesstaaten genauer angeschaut. Resultat: Die Clostridium-Infizierten hatten drei Monate vor der Infektion deutlich häufiger als die Kontrollpersonen das Gesundheitssystem in Anspruch genommen (82 versus 58%). Auch in zwei Wochen vor der Infektion gingen sie häufiger zum Arzt oder in eine Gesundheitseinrichtung (56 versus 37%). Auffallend ist, dass 11% der späteren Clostridium-Patienten eine Notaufnahme aufgesucht hatten, nur 1,4% waren es in der Kontrollgruppe.

Literatur

  1. Guh AY et al. Open Forum Infectious Diseases, doi.org/10.1093/ofid/ofx171

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mut Kolitis-Keim lauert in der Notaufnahme. CME 14, 6 (2017). https://doi.org/10.1007/s11298-017-6384-4

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