CME

, Volume 14, Issue 5, pp 3–3 | Cite as

Allergisches Asthma: „Immuntherapie bekommt höheren Stellenwert“

  • Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Editorial
  • 127 Downloads

In einer Studie konnte gezeigt werden, dass eine allergenspezifische Immuntherapie (AIT) in der Lage ist, bei entsprechend sensibilisierten Asthmapatienten die Häufigkeit von Exazerbationen zu reduzieren. Die Studienteilnehmer hatten ein mit einer Hausstaubmilbenallergie assoziiertes Asthma, das mit einem inhalierbaren Kortikosteroid (ICS) nicht vollständig kontrolliert war. Die AIT bestand in einer einjährigen sublingualen Immuntherapie (SLIT) mit Hausstaubmilbenextrakt. Als Nebenwirkungen der SLIT wurden vor allem Juckreiz und Schwellungen im Mund berichtet, jedoch keine systemischen Reaktionen. Die Studie leitet laut Prof. Dr. Buhl, Universität Mainz, zufolge eine Trendwende ein. „Wir werden der Immuntherapie beim Asthma künftig einen höheren Stellenwert einräumen müssen.“

Literatur

  1. Session: Medikamentös induzierte Lungenerkrankungen. 58. Kongress der DGP, Stuttgart 2017Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2017

Authors and Affiliations

  • Springer-Verlag Berlin Heidelberg

There are no affiliations available

Personalised recommendations