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Neue Perspektive

Rauchstopp mit dem Freiburger Modell

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Ein neues Konzept der stationär-ambulanten Kooperation wird mit dem Freiburger Modell effizient umgesetzt. Eine Evaluation der ersten zwei Jahre zeigt sehr gute Ergebnisse.

Trotz der großen Zahl an Rauchern in Deutschland und des flächendeckenden Angebotes von Therapiemöglichkeiten, werden diese nur sehr selten wahrgenommen. Aus der Erfahrung landen Patienten trotz starken Interesses leider nur selten in einem Entwöhnungsprogramm. Das Präventionsteam des Tumorzentrums der Uniklinik Freiburg wurde 2008 mit der Aufgabe etabliert, rauchenden Patienten die Entwöhnung zu erleichtern. Hierzu werden die Patienten an unabhängige, externe Anbieter von Therapieprogrammen vermittelt und von Beginn bis Ende der Therapie intensiv begleitet, um die Compliance und die Nachhaltigkeit sicher zu stellen. In einer Evaluation der ersten zwei Jahre nach Einführung des Angebotes wurden Daten von 1.432 Teilnehmern ausgewertet. Eine durchgehende Abstinenz konnte bei 28% erreicht werden. 7-Tage Punkt-Prävalenzen für 3, 6 und 12 Monate nach der Beratung lagen zwischen 30 und 35 Prozent. Die Abstinenzraten erscheinen umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt dass, ausschließlich Patienten teilnahmen, die nicht primär mit dem Wunsch einer Raucherentwöhnung an die Klinik herangetreten waren.

Literatur

  1. SpringerMedizin.de, 2.3.2016

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Leifert, J. Rauchstopp mit dem Freiburger Modell. CME 13, 8 (2016). https://doi.org/10.1007/s11298-016-5628-z

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