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Verbesserung der Schmerzversorgung

    Im Rahmen des diesjährigen SIP (Societal Impact of Pain)-Symposiums in Brüssel, Belgien, verständigten sich Interessenvertreter auf zwei Positionspapiere mit konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Schmerzversorgung in Europa.

    Um auf die unzureichende Versorgung der Betroffenen aufmerksam zu machen und Strategien zu entwickeln, die das Management von chronischen Schmerzen europaweit verbessern sollen, wurde 2010 die internationale Interessenvertreter-Plattform Societal Impact of Pain (SIP) gegründet. „In diesem Jahr hat sich das Programmkomitee der SIP-Plattform entschieden, ihre Jahreskonferenz in Form von Fokusgruppen zu organisieren“, erläuterte Prof. Dr. Hans Georg Kress, Wien, Österreich.

    Qualitätsindikatoren und Methoden zur Reintegration

    Als Kernthemen für die Fokusgruppen seien zwei der im Rahmen des SIP-Aktionsplans definierten sieben Politikfelder ausgewählt worden, in denen die EU-Institutionen und die einzelnen Mitgliedstaaten die gesellschaftliche Relevanz chronischer Schmerzen auf EU-Ebene effektiv ansprechen können: Qualitätsindikatoren und Methoden zur Reintegration chronischer Schmerzpatienten am Arbeitsplatz, so der Präsident der europäischen Schmerzgesellschaft EFIC® (European Federation of the IASP® Chapters). In Fokusgruppe 1 wurden Handlungsempfehlungen für einen europäischen Qualitätskatalog zur Behandlung von Patienten mit chronischen, nicht-malignen Schmerzen erarbeitet und verabschiedet. Die Fokusgruppe 2 formulierte auf der Basis von Erfahrungen mit best-practice-Projekten in verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten einen Maßnahmenvorschlag für die Wiedereingliederung von Patienten mit chronischen Schmerzen in den Arbeitsalltag. Die finalen Arbeitspapiere der Fokusgruppen mit den Handlungsempfehlungen stehen auf www.sip-platform.eu zum Herunterladen bereit.

    Literatur

    1. Internationale Pressekonferenz „SIP Focus Groups 2013“; Brüssel/Belgien 2013, Veranstalter: Grünenthal GmbH, Aachen; Bericht: Silke Wedekind

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    Verbesserung der Schmerzversorgung. CME 10, 58 (2013). https://doi.org/10.1007/s11298-013-0865-x

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