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CME

, Volume 10, Issue 5, pp 50–50 | Cite as

Reverses Remodelling unter Ivabradin

Prognose verbessern
Therapie aktuell
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Eine hohe Herzfrequenz wird zunehmend als eigener kardiovaskulärer Risikofaktor angesehen. Die Absenkung der Frequenz mit dem If-Kanal-Blocker Ivabradin führt zu einem reversen Remodelling am Herzmuskel. Das könnte erklären, warum die Prognose bei diesen Patienten verbessert wird.

Ivabradin (Procoralan®) wurde im Mai 2012 mit Therapieempfehlung IIa, Evidenzgrad B in die Herzinsuffizienz-Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie aufgenommen, weil es bei Patienten mit einer Herzfrequenz von 70 Schlägen pro Minute oder darüber die Prognose verbessert und insbesondere Rehospitalisierungen reduziert. Basis dieser Entscheidung war die randomisierte, placebokontrollierte Studie SHIfT. Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, Göttingen präsentierte beim Deutschen Kardiologenkongress Daten aus der Echokardiographie-Substudie der SHIfT-Studie, für die 411 der insgesamt 6505 Patienten ausgewertet wurden.

Bei Patienten, die mit Ivabradin behandelt wurden, verbesserte sich der linksventrikuläre endsystolische Volumenindex, der primäre Endpunkt dieser SHIfT-Substudie, im Mittel um 7 ml/m2. In der Kontrollgruppe waren es nur 0,9 ml/m2.

Literatur

  1. Symposium „Protektion durch Herzfrequenzreduktion — Relevanz, Mechanismen und klinische Bedeutung“, DGK 2013 — 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, April 2013, Mannheim, Veranstalter: Servier, Bericht: Philipp Grätzel von GrätzGoogle Scholar

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

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