Nicht nur die Sterberaten sind deutlich gesunken, auch die Differenz zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern ist kleiner geworden.
US-Epidemiologen haben gute Nachrichten: Daten von 242.383 Personen zeigten, dass zwischen 1997 und 2006 die Sterberate bei Diabetikern im Schnitt um vier Todesfälle von initial 9,5 auf 5,6 pro 1000 Patientenjahre sank — eine Abnahme der kardiovaskulären Mortalität um 40% und der Gesamtsterberate um 23%. Auch das Ausmaß der „Übersterblichkeit“ im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ist geschrumpft: Die Zahl sank von 5,8 auf 2,3 kardiovaskuläre Todesfälle pro 1000 Patientenjahre im Vergleich zu Nicht-Diabetiker — eine Abnahme um 60%.
Literatur
- Gregg EW et al, Diabetes Care 2012, 35:1252–1257PubMedCrossRefGoogle Scholar
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