Wiener Medizinische Wochenschrift

, Volume 163, Issue 9–10, pp 212–219

Osteoarthritis: histology and pathogenesis

main topic

DOI: 10.1007/s10354-012-0168-y

Cite this article as:
Sulzbacher, I. Wien Med Wochenschr (2013) 163: 212. doi:10.1007/s10354-012-0168-y

Summary

Osteoarthritis is the most common joint disease, affecting over 60 % of the elderly population, leading to incapacity of movement. The primary form is usually oligoarticular. In case of an underlying systemic disease or local injury, the cartilage destruction is considered as secondary osteoarthritis. The pathogenesis of primary osteoarthritis suggests an intrinsic disease of cartilage in which biochemical and metabolic alterations result in its breakdown. Within the last decades, different models were established concentrating on joint structures such as bones or ligaments. Changes of the subchondral bone were found to precede cartilage damage, suggesting a primary alteration of the subchondral region. Other studies concentrated on the metabolic activity of chondrocytes in healthy cartilage of patients with osteoarthritis. The precise event that leads to these changes is still not clear. This review concentrates on the histological features in the course of the disease and provides a summary on different pathogenetic risk factors.

Keywords

Joint Osteoarthritis Histology Pathogenesis 

Arthrose: Histologie und Pathogenese

Zusammenfassung

Die Arthrosis deformans ist die häufigste Gelenkserkrankung und betrifft über 60 % der älteren Population. Die Erkrankung ist durch fortschreitenden Knorpelverust gekennzeichnet und führt zu einer limitierterten Bewegungsfreiheit. In den meisten Fällen beginnt der Krankheitsverlauf spontan ohne ersichtlichen Grund. Diese primäre Form manifestiert sich oft oligoartikulär und betrifft vor allem die Hüfte, das Knie, die Halswirbelsäule, die interphalangealen Gelenke der Finger oder die tarsometatarsalen Gelenke. Bei einer zugrunde liegenden systemischen Erkrankung oder lokal destruierenden Faktoren ist der Knorpelabbau als sekundäre Arthrose zu bezeichnen. Die Pathogenese der primären Arthrose basiert auf einer intrinsischen Erkrankung des Knorpels, bei der biochemische und metabolische Veränderungen zu dessen Zusammenbruch führen. In den letzten Jahrzehnten wurden auch pathogenetische Modelle entworfen, die andere Gelenksanteile wie Knochen oder den Bandapparat in den Mittelpunkt stellen. Veränderungen des subchondralen Knochens, die dem Knorpelabbau voran gehen, lenkten die Aufmerksamkeit auf die subchondrale Region als Ort des primären Geschehens. Weitere Untersuchungen konzentrierten sich auf die metabolische Aktivität der Chondrozyten im unveränderten Knorpelgewebe von Arthrosepatienten. Der ausschlaggebende Faktor für den Krankheitsbeginn ist jedoch immer noch unklar. Dieser Übersichtsartikel beschreibt die morphologischen Veränderungen in Abhängigkeit des Krankheitsstadiums und gibt einen Einblick über verschiedene pathogenetische Risikofaktoren.

Schlüsselwörter

Gelenk Arthrose Histologie Pathogenese 

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Clinical Institute of PathologyMedical University of ViennaViennaAustria

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