Advertisement

Ernährung bei Krebserkrankungen der Frau

  • M. SteinbergEmail author
  • J. Tio
  • R. Witteler
  • L. Kiesel
Menopause und Frauengesundheit
  • 14 Downloads

Nahezu jeder Patient mit Tumorerkrankung befasst sich mit dem Thema Ernährung, da es die einzige Komponente in der Therapie ist, die er selbst beeinflussen kann. Insgesamt besitzt die Ernährung auch einen wesentlichen Einfluss auf Prognose und Lebensqualität. Zu diesem Thema gibt es zahlreiche Ansätze. Welcher der propagierten Ratschläge hilft jedoch wirklich? Der vorliegende Beitrag will eine Übersicht über Themen wie Mangelernährung, ketogene Diät, Vitamin- und Selensubstitution bieten.

Mangelernährung

Eine häufige Begleiterscheinung bei fortschreitender Krebserkrankung ist die Mangelernährung, die als Gewichtsverlust mit Schwund von Fettgewebe und Muskulatur definiert wird, einhergehend mit einer Verkürzung der Lebenszeit und einem deutlichen Verlust an Lebensqualität. Zu den Ursachen einer Mangelernährung gehören Appetitverlust, Fatigue oder eine tumorassoziierte Inflammation. Appetitverlust hat verschiedene Ursachen, unter anderem
  • psychologische Aspekte,

  • Schmerzen,

  • Geschmacksstörung,...

Nutrition for women with cancer

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

M. Steinberg, J. Tio, R. Witteler und L. Kiesel geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Literatur

  1. 1.
    Arends J (2012) Ernährung von Tumorpatienten. Aktuel Ernahrungsmed 37(02):91–106CrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Blum D, Omlin A, Strasser F (2009) Gewichts-und Appetitverlust bei Krebspatienten. Praktisches Management von ungewolltem Gewichts-und Appetitverlust bei Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung. Ars Med 99(19):799–802Google Scholar
  3. 3.
    De Cicco P et al (2019) Nutrition and breast cancer: a literature review on prevention, treatment and recurrence. Nutrients 11(7):E1514.  https://doi.org/10.3390/nu11071514 CrossRefPubMedGoogle Scholar
  4. 4.
    Kämmerer U et al (2019) Krebszellen lieben Zucker, Patientinnen brauchen Fett. Gynäkologe 52(7):519–524CrossRefGoogle Scholar
  5. 5.
    Kämmerer U et al (2010) Erste Erfahrungen mit einer stark kohlenhydratreduzierten Diät bei Krebspatienten. Aktuel Ernahrungsmed 35(03):P5_5CrossRefGoogle Scholar
  6. 6.
    Bauersfeld SP et al (2018) The effects of short-term fasting on quality of life and tolerance to chemotherapy in patients with breast and ovarian cancer: a randomized cross-over pilot study. BMC Cancer 18(1):476CrossRefGoogle Scholar
  7. 7.
    Dieterich M, Gerber B, Stubert J (2019) Einfluss von körperlicher Aktivität und Adipositas auf Inzidenz und Prognose gynäkologischer Tumoren. Gynäkologe 52(7):482–488CrossRefGoogle Scholar
  8. 8.
    Crew KD et al (2009) High prevalence of vitamin D deficiency despite supplementation in premenopausal women with breast cancer undergoing adjuvant chemotherapy. J Clin Oncol 27(13):2151CrossRefGoogle Scholar
  9. 9.
    Pace A et al (2003) Neuroprotective effect of vitamin E supplementation in patients treated with cisplatin chemotherapy. J Clin Oncol 21(5):927–931CrossRefGoogle Scholar
  10. 10.
    Gröber U, Hübner J, Holzhauer P (2010) Vitamin C in der komplementären Onkologie. Onkologe 16(3):309–313CrossRefGoogle Scholar
  11. 11.
    Yeom CH, Jung GC, Song KJ (2007) Changes of terminal cancer patients’ health-related quality of life after high dose vitamin C administration. J Korean Med Sci 22(1):7–11CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Frauenheilkunde und GeburtshilfeUniversitätsklinikum MünsterMünsterDeutschland

Personalised recommendations