Wirtschaftsdienst

, Volume 90, Issue 4, pp 269–271 | Cite as

Wie passt die Schuldenbremse zur staatlichen Doppik?

  • Henning Tappe
Analysen und Berichte Staatsfinanzen
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Zusammenfassung

Die Mitte 2009 verabschiedete Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse geht in ihrem Sprachgebrauch von einer kameralistischen Haushaltsführung der Länder aus. Mittlerweile gestalten aber viele Länder ihre Haushalte nach den Grundsätzen der staatlichen doppelten Buchführung. Dies bringt Probleme mit sich, die doppisch bilanzierende Länder zwingt, gewissermaßen eine kameralistische „Nebenrechnung“ aufzumachen. Auch wenn der Ergebnisausgleich in der kaufmännischen Buchführung nachhaltiger sein kann, ist nach dem Verfassungsrecht immer davon auszugehen, dass die kameralistische Schuldenbremse gilt.

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© Springer-Verlag 2010

Authors and Affiliations

  • Henning Tappe

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