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Bestätigung des interprofessionellen Konzepts und neue Aufträge

Ergebnisse der Leserbefragung in der Notfall+Rettungsmedizin
  • I. WolffEmail author
  • B. W. Böttiger
  • C. Waydhas
  • C. Wrede
In eigener Sache
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Confirmation of the interprofessional concept and new mandates

Results of a reader survey in Notfall+Rettungsmedizin
Über den Jahreswechsel wurden die Leser der Notfall+Rettungsmedizin von Herausgebern und Verlag eingeladen, die Zeitschrift zu bewerten und sich durch konkrete Wünsche an der weiteren Gestaltung zu beteiligen. Herzlichen Dank an die rund 900 Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben und sich so aktiv in die Mitgestaltung einbringen. Das ist ein erfreulich hoher Wert und zeigt die Verbundenheit der Leser mit der Notfall+Rettungsmedizin. Ebenfalls erfreulich ist, dass sich der Rücklauf wie auch der Abonnentenstamm der Zeitschrift aus allen Professionen und Arbeitsfeldern zusammensetzt (Abb. 1). 80 % der Umfrageteilnehmer bewerten die Zeitschrift mit der Note 1 oder 2 auf einer Skala von 1 (ausgezeichnet) bis 5 (schlecht) – ein sehr gutes Ergebnis und eine tolle Bestätigung für die inhaltliche Arbeit der Herausgeber und Autoren. Ebenso wird die Qualität der Beiträge von 88 % der Teilnehmer mit 1 oder 2 bewertet. Und die Umfrageteilnehmer wissen, was Sie beurteilen, denn mehr als die Hälfte aller Teilnehmer lesen 6 oder mehr der 8 Ausgaben im Jahr.
Abb. 1

Angaben der Teilnehmenden auf die Frage „Was sind Sie von Beruf?“ (N = 575 Antwortende; Angaben in Prozent)

Bestätigung des Konzepts…

Was an der Zeitschrift geschätzt wird – neben den evidenzbasierten Beiträgen hoher wissenschaftliche Qualität, dem Layout und der Gestaltung – ist die zukunftsorientierte und anspruchsvolle Ausrichtung sowie die interdisziplinäre und interprofessionelle Orientierung der Notfall+Rettungsmedizin. Die Notfall+Rettungsmedizin bietet als einzige Zeitschrift eine gemeinsame Plattform für das ärztliche und nichtärztliche Rettungsdienstfachpersonal. Darauf sind wir stolz, und das möchten wir, Verlag und Herausgeber, gerne stärken und weiter ausbauen.

Außerdem schätzen die Teilnehmer die Verständlichkeit der Artikel und die Ansprache des gesamten Notfallteams als wichtig ein (Abb. 2). Die wichtigsten bereits existierenden Rubriken sind für die Teilnehmer die Rubriken Leitthema, Kasuistik, Konzepte − Stellungnahmen − Perspektiven, Pädiatrischer Notfall und Teamwork+Education sowie die Serie Einfach und praktisch (Abb. 3).
Abb. 2

Angaben der Teilnehmenden auf die Frage „Wie wichtig sind Ihnen die folgenden Eigenschaften der N+R?“ (N = 721 Antwortende, 1 = sehr wichtig, 2 = wichtig, 3 = teils/teils, 4 = weniger wichtig, 5 = gar nicht wichtig)

Abb. 3

Angaben der Teilnehmenden auf die Frage „Wie beurteilen Sie die Rubriken und Beitragstypen der N+R?“ (N = 721 Antwortende, 1 = sehr wichtig, 2 = wichtig, 3 = teils/teils, 4 = weniger wichtig, 5 = gar nicht wichtig)

... und neue Aufträge

Neben all dem Lob an der Zeitschrift und der Begeisterung an der grundsätzlich interprofessionellen Ausrichtung der Zeitschrift wünschen sich die Teilnehmer auch Neuerungen bzw. Ergänzungen des bestehenden Konzepts. So wünschen sie sich konkrete Handlungsempfehlungen, also das Zusammenfassen und übersichtliche Darstellen von Leitlinien und Handlungsanweisungen. Außerdem wünschen sich die Teilnehmer mehr Artikel vom nichtärztlichen Rettungsdienst und von/aus der Pflege (Abb. 4). Ein Auftrag, den wir gern in die weitere Planung der Zeitschrift mitnehmen.
Abb. 4

Angaben der Teilnehmenden auf die Frage „Was würden Sie in der N+R zukünftig gern finden? Sie haben nur 3 Kreuze, jede Priorität kann nur einmal vergeben werden. Wählen Sie zwischen 1 = am wichtigsten, 2 = sehr wichtig, 3 = weniger wichtig.“ (N = 580 Antwortende, Angaben in Prozent)

Übrigens, arbeiten Sie im Rettungsdienst oder der Notfallpflege, dann schicken Sie uns gern Ihre Beiträge. Die Rubrik Teamwork+Education richtet sich ganz explizit an die Gruppe des Rettungsdienstfachpersonals und der Pflege und lädt diese ein, Beiträge aus Sicht des Notfallteams einzureichen. Es kann sich dabei um Kurzbeiträge, Fallbeschreibungen, Beiträge über Techniken oder Weiterbildungsmaßnahmen und Berufspolitik handeln. Die Form ist dabei relativ frei. Mehr zu den einzelnen Rubriken und ihrer Möglichkeit an der Zeitschrift mitzuwirken, finden Sie unter www.springer.com/10049 rechts unter „Autorenhinweise“ oder Sie können sie über die Redaktion erfragen.

Zusätzlich geht der klare Wunsch an die Herausgeber der Zeitschrift und den Verlag, neben den spannenden und spektakulären Themen auch die „Brot-und-Butter-Themen“ des Alltags nicht zu vergessen. Beispielsweise wurden klassische medizinische Themen wie Hygiene im Rettungsdienst, sportmedizinische Notfälle, internistische oder pädiatrische Notfälle genannt, aber auch Politisches, wie der Wunsch nach Beiträgen zu Strategien im Hinblick auf die sukzessiven Reduzierung von Notarztstandorten oder zur Krankenhausökonomie. Ebenso erbaten sich die Teilnehmer übersichtliche Beiträge und Information zu Notfallmedikamenten. Sowohl zu den Perspektiven in der Notfallversorgung als auch zu den Notfallmedikamenten arbeiten Herausgeber und Verlag bereits eng an zwei Beitragsserien, die Sie zeitnah in der Notfall+Rettungsmedizin finden werden. Die oben genannten Alltagsthemen werden wir zukünftig verstärkt in den Leitthemen oder CME-Beiträgen berücksichtigen.

Ihr Zugang zum Archiv der Zeitschrift

In der Umfrage kam ebenfalls zur Sprache, dass einige Leser das Online-Archiv der Notfall+Rettungsmedizin noch nicht kennen. Als Abonnent der Zeitschrift haben Sie die Möglichkeit, online auf alle Ausgaben der letzten 20 Jahre kostenfrei zuzugreifen. Eine Anleitung dazu finden Sie in diesem Heft und direkt über die Redaktion. Wie Sie über die Kanäle der sozialen Medien weitere Angebote des Springer Medizin Verlags und der Notfall+Rettungsmedizin nutzen können, haben wir Ihnen in einem früheren Editorial zusammengestellt [1].

Abschließend geht ein herzlicher Dank an alle Teilnehmer der Umfrage. Die verlosten Bang & Olufsen Beoplay P2 Bluetooth-Lautsprecher wurden bereits verschickt: Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner Melanie Gehrke, Thorsten Artmann, Hermann Geisler, Torben Lindner und Lutz Mittler.

Wenn Sie auch nach der Leserbefragung noch Vorschläge, Rückmeldungen und Wünsche haben, melden Sie sich gerne in der Redaktion.

Ihnen wünschen wir weiterhin eine informative und anregende Lektüre der Notfall+Rettungsmedizin.

I. Wolff

B. W. Böttiger

C. Waydhas

C. Wrede

Notes

Interessenkonflikt

I. Wolff ist Redakteurin der Notfall+Rettungsmedizin. B. W. Böttiger, C. Waydhas und C. Wrede sind Schriftleiter der Notfall+Rettungsmedizin. B. W. Böttiger ist Vorstandsvorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung (GRC), BoardDirector Science and Research, European Resuscitation Council (ERC), Mitglied in der Advanced Life Support (ALS) Task Force des International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR), Präsidiumsmitglied, Deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin.

Literatur

  1. 1.
    Wolff I (2019) Notfall+Rettungsmedizin. Notfall Rettungsmed 22:1–2CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • I. Wolff
    • 1
    Email author
  • B. W. Böttiger
    • 2
  • C. Waydhas
    • 3
  • C. Wrede
    • 4
  1. 1.Fachzeitschriften MedizinSpringer Medizin Verlag GmbHHeidelbergDeutschland
  2. 2.Klinik für Anästhesiologie und Operative IntensivmedizinUniversitätsklinikum Köln (AöR)KölnDeutschland
  3. 3.Chirurgische Universitätsklinik und PoliklinikBerufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum BergmannsheilBochumDeutschland
  4. 4.Interdisziplinäres NotfallzentrumHELIOS Klinikum Berlin-BuchBerlinDeutschland

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