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Notfall + Rettungsmedizin

, Volume 21, Issue 8, pp 701–703 | Cite as

Fiberoptische Wachintubation

Einfach und praktisch
  • J. Knapp
  • S. Henle
Teamwork + Education
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Die fiberoptische Wachintubation beim Notfallpatienten ist eine Maßnahme, die gut in nicht notfallmäßigen Situationen erlernt und trainiert werden muss. Daher und aufgrund der Notwendigkeit einer für die Intubation notwendigen Analgosedierung bei gleichzeitig schwieriger Atemwegssituation und der Unmöglichkeit einer sicheren konventionellen Intubation bleibt diese Intervention dem erfahrenen Anästhesisten vorbehalten.

Die möglichen Indikationen für die fiberoptische Wachintubation in Notfallsituationen sind hier aufgelistet:
  • erwartet oder bekannt schwieriger Atemweg (z. B. Tumoren oder Abszesse im Mund-Hals-Bereich, Z. n. Bestrahlung im Bereich der oberen Atemwege, Anästhesieausweis für schwierigen Atemweg etc.),

  • eingeschränkte oder nicht mögliche Reklination der Halswirbelsäule (z. B. instabile Frakturen der Halswirbelsäule, M. Bechterew),

  • deutlich reduzierte Mundöffnung (die nicht rein schmerzbedingt ist).

Die fiberoptische Wachintubation ist ein komplexes Verfahren, bei dem es...

Awake fiberoptic intubation

Simple and practical

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

J. Knapp und S. Henle geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018
korrigierte Publikation 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Anästhesiologie und SchmerztherapieUniversitätsspital BernBernSchweiz

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