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Schmerzmedizin

, Volume 34, Issue 4, pp 48–49 | Cite as

Das komplexe regionale Schmerzsyndrom

Funktionelle Therapie ist das A und O

  • Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature
DGS Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V.
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Die Ursache für das CRPS ist nach wie vor unbekannt. Neben einer genetischen Prädisposition scheinen auch äußere Faktoren eine Rolle zu spielen. In der Therapie hat in den letzten Jahren ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der aber noch nicht allen Ärzten bekannt ist.

Es ist nach Verletzungen der Extremitäten gar nicht so selten und bleibt dennoch oft lange unerkannt: das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS, historisch: Morbus Sudeck). Bis zu 5 % der Patienten nach distalen Radiusfrakturen oder auch nach Frakturen oder Bagatelltraumen der unteren Extremität sind betroffen. Am häufigsten erkranken Erwachsene im Alter zwischen 40 und 70 Jahren, aber auch Kinder sind betroffen. Diagnostisch wegweisend ist die „handschuhförmige“ Symptomatik mit motorischen und vegetativen Störungen sowie Körperschemastörungen. Hellhörig werden muss man auch, wenn drei oder vier Wochen nach dem Trauma die Schmerzen wieder zunehmen.

Wie das Syndrom entsteht, ist nicht ganz verstanden. Befürchtungen...

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