Die moderne Diagnostik der Kopf-Hals-Region beruht auf dem strategischen Einsatz klinischer Untersuchungsverfahren, kombiniert mit bildgebenden Untersuchungsverfahren [10, 11]. Die diagnostische Analyse bei malignen Tumoren der Kopf-Hals-Region konzentriert sich auf das Staging maligner Tumoren bezüglich des Primärtumors, der Lymphknoten sowie von Fernmetastasen (TNM). Die Diagnostik des Primärtumors muss dabei die Evaluation der Größe, der topographischen Nachbarschaftsbeziehung, insbesondere zu den Leitstrukturen wie Nerven und arteriellen sowie venösen Gefäßterritorien und die Gewebsinfiltration (T-Stadium) umfassen. Wesentliche diagnostische Informationen sind zusätzlich auf die Erfassung lokaler komplikationsträchtiger Invasionen wie der Gefäßnervenscheide oder ossärer Strukturen [9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17] ausgerichtet. Die Evaluation von malignen Tumorerkrankungen der Kopf-Hals-Region macht eine breite differentialdiagnostische Abklärung gegenüber entzündlichen Erkrankungen, deren Komplikationen und kongenitalen oder degenerativen Veränderungen erforderlich. Die breite Kenntnis differentialdiagnostischer Kriterien und Merkmale erlaubt daher in einem hohen Maße die richtige prätherapeutische Einordnung einer raumfordernden Erkrankung der Kopf-Hals-Region.
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