Wirtschaftlichkeit durch Qualitätssicherung in der Medizin
Gesundheitsökonomie
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Nur in der Frühzeit des Qualitätsmanagements in der Medizin, als die Ressourcen noch unendlich waren, wurde die Definition der Qualität rein medizinisch definiert. Donabedian [2] bezeichnete damals die Versorgungsqualität als das Ausmaß, mit dem die erbrachten Leistungen in Übereinstimmung mit vorgegebenen Kriterien für gute Qualität sind. 12 Jahre später ergänzte Williamson [10] diese Definition um den Zusatz “bei einem Minimum an unnötigen Ausgaben” und stellte damit bereits den Bezug zur Wirtschaftlichkeit her. Und für Palmer lautete die Definition der Qualität 1991: Versorgungsqualität ist der Zuwachs an Gesundheit und Zufriedenheit einer Bevölkerung durch die medizinischen Leistungen bei gegebenen Technologien, Ressourcen und Ausgangssituationen der Patienten [8]. Hier findet sich sowohl ein Bezug zur Bevölkerung und damit zur Statistik als auch zu den zur Verfügung stehenden limitierenden Ressourcen.
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