Die neuroradiologische Beurteilung von malignen Gliomen orientiert sich zwar an der Terminologie gemäß der WHO-Klassifikation, kann aber mit der Zuverlässigkeit einer histologischen Untersuchung nicht konkurrieren. Die schnittbilddiagnostische Beurteilung folgt makroskopischen Kriterien, die in musterhaften Kombinationen besonders häufig mit histologischen Befunden einhergehen. Da aber schlichte unverwechselbare Muster die Ausnahme sind, ist die Treffsicherheit derartiger Diagnosestellung begrenzt. Deshalb kommt bei bildmorphologischer Ähnlichkeit von Befunden der Bewertung begleitender klinischer Informationen und der differentialdignostischen Analyse große Bedeutung zu. Die hier gegebenen Beschreibungen der malignen Hirntumoren konzentrieren sich daher auf die wesentlichen Bestandteile der Befundmuster.
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