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, Volume 24, Issue 9, pp 54–54 | Cite as

freizeit & leben

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TECHNISCHES MUSEUM WIEN

Einblicke in die Spezialeffekte der Filmgeschichte

Passend zum alljährlichen herbstlichen Filmfestival Biennale in- Wien, eröffnete das Technische Museum Mitte Oktober seine interaktive Ausstellung für Filmfans unter dem Titel „Special Effects“. Bis Mitte nächsten Jahres lassen sich hier die Tricks und Spezialeffekte der Filmemacher erkunden, die die Illusionen der fantastischen Welt auf Leinwand und Bildschirm ermöglichen.

Dinosaurier, Monster oder Hexen, schreckliche Verletzungen oder unüberschaubare Menschenmengen — all das ist Ergebnis von kunstvollen Bearbeitungen in Maske und Filmmanipulation, die durch die digitalen Möglichkeiten immer raffinierter geworden sind und in Zukunft noch weiterentwickelt werden dürften.

Ein geschichtlicher Rückblick zeigt: Spezialeffekte haben eine lange Geschichte, denn schon die ersten Filmemacher stellten fest, dass die Kamera nicht alles filmen kann. Als einer der Väter der Spezialeffekte gilt Georges Méliès, der ursprünglich ein Zauberkünstler war. Die Besucher können in der eigens für die Ausstellung entwickelten Multimedia-Installation „SPECIAL EFFECTS History“ verschiedene historische Filmsequenzen aufrufen, in denen Filmtricks in der einen oder anderen Form eine Rolle spielen.

Mit dem Stopptrick von Georges Méliès können Gegenstände oder Personen im Film scheinbar plötzlich auftauchen oder verschwinden.

Photo: © Paul Bauer

Der Ausstellungsaufbau entspricht den Phasen einer Filmproduktion: Da geht es vom Produktionsbüro, wo in der Planungsphase oder Pre-Production die Effekte geplant und skizziert sowie die Kosten kalkuliert werden, über das Set, in dem einige Effekte, Trickaufnahmen wie anno dazumal ebenso wie die neuesten Hightech-Spezialeffekte direkt bei den Dreharbeiten umgesetzt werden, ins Studio. Hier wird gezeigt, wie viel Arbeit in der Postproduktion liegt und wie unterschiedlichste visuelle Effekte in verschiedenen Ebenen zu einem Bild zusammengesetzt werden. Im Kino kann das Publikum die Spezialeffekte auf sich wirken und sich von der Fantasiewelt zumindest für die Dauer des Films verzaubern lassen.

Die Maskenbildner verwandeln das Aussehen.

Photo: © Paul Bauer

In allen Abschnitten sind die Besucher eingeladen, aktiv zu werden: Sich schminken zu lassen, Tricks auszuprobieren oder sich an einer Multimediastation in Bildnachbearbeitung zu versuchen. Als Besonderheit erhalten die Besucher eine persönliche Akkreditierungsnummer entweder über ein Armband oder mit QR-Code am Handy bevor es ans Set geht. Sie können damit ihre eigene Produktion in der Ausstellung abspeichern und erhalten am Ende des Besuches ihren persönlichen und selbstgedrehten Trailer als Erinnerung, der daheim durch das Armband oder den QR-Code abrufbar ist.

SPECIAL EFFECTS

Die interaktive Ausstellung für Filmfans. bis 5. Juli 2020

Technisches Museum Wien

Informationen: http://www.technischesmuseum.at

WEIHNACHTS-ANSTATT-AKTION:

Hilfe für Flüchtlingsfamilien in Uganda

Seit mehr als 20 Jahren bietet der Entwicklungshilfeklub Österreich mit der Weihnachts-Anstatt-Aktion ein alternatives Weihnachtsgeschenk mit dem die Weihnachtsfreude mit Menschen in Not geteilt werden kann: Mit dem Kauf der künstlerisch gestalteten Weihnachts-Billets wird jedes Jahr ein ausgewähltes Projekt unterstützt. Heuer hilft die Weihnachts- Anstatt-Aktion Familien in Uganda, die vor den gewalttätigen Konflikten im Südsudan geflohen sind, ihr Stück Land so zu bestellen, dass sie ihre Ernährung selbst sichern können: „Neue Hoffnung säen“ Ein Weihnachts-Billet hat einen Wert von 10,- Euro und deckt anteilsmäßig die Kosten, um einem Familienmitglied die benötigte Starthilfe (Saatgut, Geräte, Hühner ...) bereitzustellen, damit die Menschen wieder als kleinbäuerliche Familie arbeiten und leben können. Der Erlös der Weihnachtsaktion kommt zu 100 Prozent Familien in Uganda zugute. Das dreiteilige künstlerisch gestaltete Billet bietet nicht nur Platz für persönliche Wünsche, sondern der Empfänger erhält auch fünf gestanzte, stilisierte Weihnachtsbäume. Sie können herausgebrochen und als Geschenkanhänger verwendet werden. Der Entwicklungshilfeklub wurde 1973 als privater, gemeinnütziger und unabhängiger Verein gegründet und fördert konkrete, überschaubare Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, die den betroffenen Menschen möglichst direkt helfen. Damit die Welt nicht bleibt, wie sie ist!

Photo: © Kieran Doherty Oxfam

Photo: © EH-Klub

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© Springer-Verlag Wien 2019

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