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Pädiatrie & Pädologie

, Volume 52, Issue 1, pp 12–17 | Cite as

Seltene Ursachen der intestinalen Obstruktion im Kindesalter

Teil 1: Obstruktion und Ischämie
  • S. KarglEmail author
  • J. Schalamon
  • W. Pumberger
Originalien
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Zusammenfassung

Eine intestinale Obstruktion im Kindesalter kann durch eine Vielzahl seltener pathologischer Prozesse verursacht werden. Kongenitale Pathologien spielen insbesondere bei Kindern ohne abdominelle Voroperationen eine wichtige Rolle.

Galliges Erbrechen ist Leitsymptom der intestinalen Obstruktion distal der Papilla vateri und bedarf einer raschen Abklärung. Bei begleitender intestinaler Ischämie muss die Diagnostik ohne Verzögerung zur rettenden Therapie führen.

Unter Berücksichtigung des Alters der Patienten können Anamnese und klinische Untersuchung zur möglichen Ursache einer intestinalen Obstruktion führen. Oft lässt sich mittels Sonographie und konventioneller Röntgenaufnahmen eine korrekte Diagnose stellen. Eine Kontrastmitteldarstellung des oberen Gastrointestinaltraktes kann die Höhe der Obstruktion darstellen oder die Diagnose ergeben. Schnittbilduntersuchungen sind speziellen Fragestellungen vorbehalten.

In diesem ersten Teil präsentieren wir jene Differenzialdiagnosen, bei denen neben obstruktiven Beschwerden eine ischämische Komponente rasches und zielgerichtetes Handeln erfordert. Anhand von anschaulichen Fallbeispielen zeigen wir einen kurzen Weg zur korrekten Diagnose.

Schlüsselwörter

Intestinale Obstruktion Kindesalter Darmischämie Angeborene Malformation Erworbene Pathologie 

Rare causes of intestinal obstruction in childhood

Part 1: Obstruction and ischemia

Abstract

Intestinal obstruction in childhood occurs as a result of a wide range of pathologic processes. Congenital or acquired pathologies may be the cause.

Biliary vomiting is the leading symptom of intestinal obstruction below the level of the papilla of vater and urges prompt diagnostic and therapeutic decision-making. In the presence of intestinal ischemia, timely diagnosis is required for bowel- or even lifesaving procedures.

Patient age, medical history and thorough examination may lead to the cause of intestinal obstruction in childhood. In the majority of cases, correct diagnosis can be established with the help of abdominal ultrasound examination and abdominal plain film. Contrast studies of the upper gastrointestinal tract depict the level of obstruction. Cross-sectional imaging modalities are reserved for special cases.

In this first part we present a straightforward approach to correct diagnosis and treatment in patients with intestinal obstruction and bowel ischemia.

Keywords

Intestinal obstruction Childhood Bowel ischemia Congenital lesion Acquired lesion 

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

S. Kargl, J. Schalamon und W. Pumberger geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren. Alle Patienten, die über Bildmaterial oder anderweitige Angaben innerhalb des Manuskripts zu identifizieren sind, haben hierzu ihre schriftliche Einwilligung gegeben.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Abteilung für Kinder- und JugendchirurgieKepler Universitätsklinikum LinzLinzÖsterreich
  2. 2.Abteilung für Kinder- und JugendchirurgieMedizinische Universität GrazGrazÖsterreich

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