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Pädiatrie & Pädologie

, Volume 51, Issue 2, pp 45–45 | Cite as

Non recuso laborem!

  • Bernhard ReschEmail author
Editorial
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Non recuso laborem!

Fortbildung ist neben der Berufsausbildungsvorbereitung, der Berufsausbildung und der beruflichen Umschulung ein Teilbereich der Berufsbildung. Unter Berufsbildung versteht man die Vermittlung theoretischen und praktischen Wissens, das zur Ausübung eines Berufs befähigt, und die Ärztekammer hat diese Definition, wie ich sie aus der freien Enzyklopädie „Wikipedia“ übernommen habe, im DFP § 1 Fortbildungsverpflichtung der Ärzte folgendermaßen implementiert: Ärzte haben nach Maßgabe der ärztlichen Wissenschaft und Erfahrung zu handeln und sich laufend im Rahmen anerkannter Fortbildungsprogramme der Ärztekammern in den Bundesländern oder der Österreichischen Ärztekammer oder im Rahmen anerkannter ausländischer Fortbildungsprogramme fortzubilden.

16. Pädiatrischer Frühling

Und so darf ich in diesem Heft 2 der„pädiatrie & pädologie“ die 16. Fortbildungsveranstaltung „Pädiatrischer Frühling“, veranstaltet von der ÖGKJ und organisiert von Prof. Müller und mir, mit Freude ankündigen und Ihnen, geschätzte Leser und Leserinnen dieser Ausgabe der „pädiatrie & pädologie“, ein paar Eckdaten zur Veranstaltung verraten: Es erwarten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen 11 Workshops und Seminare, ein Sonografiekurs, drei firmengesponserte Symposien sowie ein zusätzliches Lunchseminar, und zehn große Fortbildungsthemen in den Plenarvorträgen. Mit den interaktiven Fallpräsentationen unter dem Motto „Stellen Sie die Diagnose“ schließen wir diese intensiven zweieinhalb Tage Fortbildung ab und dürfen dafür 26 DFP-Punkte vergeben.

Mit 350 Teilnehmern ist der Pädiatrische Frühling seit Jahren ausgebucht und stellt eine der größten Veranstaltungen des Kongresszentrums Schloss Seggau dar.

Weiter möchte ich auf die große Industriebeteiligung hinweisen, die sich auch in einer 29 Firmen beinhaltenden Ausstellung niederschlägt. Im Hintergrund dieser Fortbildungsveranstaltung unterstützen uns sechs Techniker, sechs Sekretärinnen, und zehn Kongresshelfer und -helferinnen. Somit gilt das alte Motto „non recuso laborem“ aus einer Inschrift des Schlossturmes von Seggau nicht nur für uns im Organisationsteam, sondern genauso auch für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dieser intensiven Fortbildungstage.

Weitere aktuelle Programmdetails finden Sie unter www.pädiatrischer-frühling.at

Zum Inhalt des Heftes

Neben dem Hinweis auf den „16. Pädiatrischen Frühlings“ darf ich aber auch auf einige Fortbildungsthemen dieser Ausgabe 2/16 der „pädiatrie & pädologie“ hinweisen. Eine große politische Verantwortung unserer Zeit und insbesondere der Kernländer der Europäischen Union stellt die Flüchtlingswelle und -krise aus dem Nahen Osten und im speziellen aus dem Kriegsgebiet Syrien dar. Die vielen betroffenen Kinder und Jugendlichen sind wiederum eine Herausforderung für uns Kinderärzte und -ärztinnen. Umso wichtiger scheinen somit festgelegte Empfehlungen für medizinische Maßnahmen bei immigrierenden Kindern und Jugendlichen, die Kollegin Nicole Greis federführend für das Referat für Transkulturelle Pädiatrie, die Arbeitsgruppe Pädiatrische Infektiologie der Österreichischen Gesellschaft für Kinder-und Jugendheilkunde und für die Arbeitsgruppe Flüchtlingskinder der Politischen Kindermedizin zusammengefasst hat. Aus dem Fachbereich Plastische-Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie lesen wir von der international renommierten ehemaligen Vorständin Professorin HildegundePiza-Katzer der Univ. Klinik für Plastische-Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie Innsbruck zum Thema Handfehlbildungschirurgie in Österreich. Primarius Walter Strobl, anerkannter Orthopädieexperte im deutschsprachigen Raum und auch als Seminarleiter beim „Pädiatrischen Frühling“ bekannt, berichtet über neue Grundlagen und Behandlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität bei Zerebralparesen aus der Hand eines neurologisch-orthopädischen Teams.

Möge der gute Fortbildungsgeist von Schloss Seggau sowohl beim16. Pädiatrischen Frühling wie auch beim Blättern und Lesen dieser Ausgabe von „pädiatrie & pädologie“ wirken!

Ihr Bernhard Resch

Notes

Interessenkonflikt

B. Resch gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2016

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinische Abteilung für Neonatologie, Univ. Klinik für Kinder- und JugendheilkundeMedizinische Universität GrazGrazÖsterreich

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