Pädiatrie & Pädologie

, Volume 48, Supplement 1, pp 66–70 | Cite as

Das Netzwerk der kindermedizinischen Primärversorgung

Rolle der pädiatrischen Spitalsambulanz im ländlichen Raum
Leitthema

Zusammenfassung

Seit vielen Jahren wird die Zuständigkeit für die pädiatrische Primärversorgung (Niedergelassene vs. Kinderspital) insbesondere außerhalb der „Regelbetriebszeit“ kontrovers diskutiert. Eine Auslagerung der Notfallversorgung vom Spitals- in den niedergelassenen Bereich wird vielfach angestrebt, entsprechende Modellversuche waren aber nur zum Teil erfolgreich.

Die Obersteiermark (Region Steiermark Nord) praktiziert für die pädiatrische Primärversorgung ein Kooperationsmodell zwischen niedergelassenen Kinderfachärzten, Allgemeinmedizinern und der Abteilung für Kinder und Jugendliche am LKH Leoben. Im Gegensatz zu großstädtischen Ballungszentren ist am LKH Leoben in den letzten Jahren ein massiver Anstieg der Patientenfrequenzen ausgeblieben. Mögliche Gründe dafür werden in der Arbeit diskutiert.

Wesentliche Voraussetzung für eine gute pädiatrische (Primär-)Versorgung sind die regelmäßige Kommunikation zwischen Niedergelassenen sowie der Kinder- und Jugendabteilung, die Bereitschaft der Niedergelassenen zu Nacht- und Wochenenddiensten und regelmäßige pädiatrische Fortbildung für alle Beteiligten.

Schlüsselwörter

Pädiatrische Primärversorgung Spitalsambulanz Kooperation Netzwerkbildung Pädiatrische Fortbildung 

Notes

Interessenkonflikt

Der korrespondierende Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Abteilung für Kinder und JugendlicheLKH LeobenLeobenÖsterreich

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