Advertisement

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie

, Volume 48, Issue 8, pp 699–702 | Cite as

Möglichkeitsräume zeigen sich in Deutungsmustern

Von der Lebenszeit bis zur Ewigkeit
  • Frieder R. Lang
Kommentare
  • 143 Downloads

Der Kommentar stellt zwei Thesen zur Studie von Wiloth et al. [9] zur Diskussion. Eine erste These hinterfragt den Anspruch des Disziplinentrialogs und hebt das Gemeinsame eines auf das Altern bezogenen Erkenntnisinteresses der beteiligten Disziplinen hervor. Die zweite These beschäftigt sich mit dem Begriff des Möglichkeitsraums. Erst durch die dargestellten Deutungsmuster, die sich in der Zeitwahrnehmung, im Wechselspiel von Gewinn- und Verlusterleben sowie in der Hinwendung zur Teilgabe statt Teilhabe zeigen, können mutmaßliche Grenzen enger Möglichkeitsräume überwunden werden. Hier verweist das Zusammenspiel der Disziplinen auf neue Einsichten für die Alternsforschung.

Einleitung

Wenn es um die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen in der Alternsforschung geht, hilft es manchmal, sich metaphorisch zu nähern. In der bekannten Fabel des Äsop von Fuchs und Storchwird geschildert, wie der Fuchs – bemüht um ein gelingendes Miteinander – den Storch zum Essen einlädt. Um sich aber...

Room for possibilities is reflected in patterns of meaning

From limited time of life to eternal time

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

F.R. Lang gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren.

Literatur

  1. 1.
    Böhme G, van den Daele W, Krohn W (1973). Die Finalisierung der Wissenschaft. Z Soziol 2:128–144Google Scholar
  2. 2.
    Brandenburg H (2012) Multi- und interdisziplinäre Perspektiven. In: Wahl HW, Tesch-Römer C, Ziegelmann J (Hrsg) Angewandte Gerontologie. Kohlhammer, Stuttgart, S 28–33Google Scholar
  3. 3.
    Ferraro KF (2007) Imagining the disciplinary advancement of Gerontology: Whither the tipping point? Gerontologist 46:571–573CrossRefGoogle Scholar
  4. 4.
    Hautz JF (1852). Zur Geschichte der Universität Heidelberg nebst einigen darauf bezüglichen noch nicht gedruckten Unterlagen. Akademische Verlagshandlung von J. C. B. Mohr., HeidelbergGoogle Scholar
  5. 5.
    Irving J (1972) Victims of Groupthink. Houghton Mifflin, BostonGoogle Scholar
  6. 6.
    Metchnikoff E (1903) Etudes sur la nature humaine: Essai de philosophie optimiste, 2. Aufl. Masson & Cie, ParisGoogle Scholar
  7. 7.
    Mindpicnic (2015) Thomas von Aquin – Aufbau seiner Gottesbeweise. Download von https://www.mindpicnic.de/cardbox/geschichte-der-gottesbeweise-1/4/. Zugergiffen: 28. Sept. 2015
  8. 8.
    Tornstam L (2003) Gerotranscendence from young old age to old old age. Online publication from The Social Gerontology Group, Uppsala. (http://www.soc.uu.se/publications/fulltext/gtransoldold.pdf)Google Scholar
  9. 9.
    Wiloth S, Siebert J, Bachmann A, Wahl HW, Nüssel F, Eurich J (2015) „Structural Lag“ und Möglichkeitsräume des Alterns am Beispiel zentraler Transitionen: Erste Befunde eines neuartigen Disziplinentrialogs zwischen Diakoniewissenschaft, Psychologie und Theologie. Z Gerontol Geriatr. doi:10.1007/s00391-015-0976-y (in Druck)Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für PsychogerontologieFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-NürnbergNürnbergDeutschland

Personalised recommendations