Advertisement

Medizinrecht

, Volume 37, Issue 1, pp 97–102 | Cite as

Zu den Voraussetzungen eines Zuschlags auf den Orientierungswert aufgrund regionaler Besonderheiten

SGB V §§87a Abs. 2 S. 2, 89 Abs. 1 S. 1
  • BSG, Urt. v. 29.11.2017 – B 6 KA 42/16 R (LSG Hessen)
RECHTSPRECHUNG
  • 6 Downloads

Zusammenfassung

1. Abweichungen der regionalen von der bundesdurchschnittlichen Fallzahlentwicklung können grundsätzlich das Vorliegen regionaler Besonderheiten indizieren.

2. Zuschläge auf den Orientierungswert kommen nur bei Unterschieden in Betracht, die von einigem Gewicht sind. Zu fordern ist regelmäßig eine deutliche Abweichung eines regionalen Parameters vom Bundesdurchschnitt.

3. Daten für weit zurückliegende Zeiträume können nur dann eine valide Grundlage für eine prospektive Festsetzung sein, wenn ihre Aussagekraft für Folgezeiträume durch im Zusammenhang stehende andere Umstände oder durch übereinstimmende Daten über mehrere Zeiträume hinweg untermauert werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • BSG, Urt. v. 29.11.2017 – B 6 KA 42/16 R (LSG Hessen)

There are no affiliations available

Personalised recommendations