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Manuelle Medizin

, Volume 55, Issue 6, pp 396–400 | Cite as

Voluntas aegroti suprema lex

Zum Umgang mit Aufklärungsbögen in der Manualtherapie
  • P. WeidingerEmail author
  • Deutsche Ärzteversicherung Aktiengesellschaft
Medizinrecht

Vor der Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit, ist der Behandelnde verpflichtet, die Einwilligung des Patienten einzuholen. Denn der ärztliche Heileingriff ist eine Körperverletzung, die nur durch die Einwilligung des informierten Patienten gerechtfertigt wird. Damit der Behandelnde insoweit nicht in eine Falle läuft, bieten Fachverlage und auch die Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM) Formulare an, die den rechtssicheren Umgang mit Patienten unterstützen. Bei der Verwendung solcher Bögen ist allerdings einiges zu beachten.

Wesen der Risikoaufklärung

Der Begriff der Patientenaufklärung umfasst zahlreiche Informationspflichten von der Diagnose‑/Verlaufsaufklärung über die Sicherungsaufklärung („Bitte melden Sie sich umgehend, wenn Sie nach der Behandlung Beschwerden bekommen“) bis zur Risikoaufklärung. Dabei ist die Risikoaufklärung oftmals der neuralgische Punkt. Wenn der Arzt nicht beweisen kann, dass ein...

Voluntas aegroti suprema lex

How to deal with patient information sheets in manual therapy

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

P. Weidinger gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine vom Autor durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Supplementary material

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH 2017

Authors and Affiliations

  • P. Weidinger
    • 1
    Email author
  • Deutsche Ärzteversicherung Aktiengesellschaft
    • 1
  1. 1.KölnDeutschland

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