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Der Pathologe

, Volume 40, Issue 6, pp 627–628 | Cite as

Über den Zusammenhang zwischen Neanderthaler-Allelen und Zytotoxizität

  • B. HankeEmail author
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Originalpublikation

Akhtari FS, Havener TM, Fukudo M, Jack JR, McLeod HL, Wiltshire T, Motsinger-Reif AA (2018) The influence of Neanderthal alleles on cytotoxic response. PeerJ 6:e5691.  https://doi.org/10.7717/peerj.5691

Hintergrund.

Verschiedene Arten des Urmenschen lebten auf dem Gebiet des heutigen Europa gleichzeitig nebeneinander und tauschten gegenseitig Erbinformation aus. Die vorliegende Studie beschreibt den Zusammenhang zwischen dem individuellen Gehalt an Neanderthaler-Allelen und der zytotoxischen Reaktionen der jeweiligen Zellen sowohl auf Chemotherapeutika als auch auf Umweltchemikalien.

Methode.

Eingeschlossen wurden insgesamt 1606 lymphoblastoide Zelllinien („lymphoblastoid cell lines“ [LCL]), deren jeweiliger Gehalt an Neanderthaler-spezifischen Einzelnukleotidpolymorphismen („single nucleotide polymorphisms“ [SNPs]) bekannt war. Zunächst wurde ein Teil der Zelllinien mit 29 Chemotherapeutika in unterschiedlicher Konzentration versetzt. Verwendet wurden...

On the relationship between Neanderthal alleles and cytotoxicity

Notes

Interessenkonflikt

B. Hanke gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Literatur

  1. 1.
    Harris K, Nielsen R (2016) The genetic cost of Neanderthal introgression. Genetics 203(2):881–891.  https://doi.org/10.1534/genetics.116.186890 CrossRefPubMedPubMedCentralGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Magdeburg AöROtto-von-Guericke-Universität MagdeburgMagdeburgDeutschland

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